Eine zunächst eingesetzte Funkstreife konnte vor Ort keine Tiere feststellen. Kurz darauf verdichteten sich jedoch die Hinweise im Dickicht: Die Entenküken hielten sich im dicht bewachsenen Mittelschutzstreifen auf.
Um die Tiere aus dem Gefahrenbereich zu retten, wurden beide Fahrtrichtungen der Autobahn vorübergehend gesperrt. Im Zusammenspiel eines aufmerksamen Bürgers, zweier Funkstreifen sowie der Feuerwehr Langenselbold gelang es schließlich, alle zehn Küken unverletzt einzufangen. Das Muttertier flog zuvor offenbar davon und wurde im weiteren Verlauf nicht mehr gesichtet.
Die Küken wurden anschließend in ein Wildtierzentrum gebracht, wo sie nun versorgt werden. Nach rund 30 Minuten war die Autobahn wieder frei - und die kleinsten Verkehrsteilnehmer der A66 in Sicherheit.
