Das Trinkwasser ist damit wieder uneingeschränkt nutzbar und von einwandfreier Qualität. „Vielen Dank für Ihr Verständnis und Ihre Geduld in den vergangenen Wochen“, schreibt die Gemeinde in einer Mitteilung. Zur Ursache der vorübergehenden Verunreinigung wird ein Zusammenspiel mehrerer Faktoren angenommen: Die trockenen vergangenen Jahre haben die natürliche Filterwirkung des Bodens verringert. Bei starken Regenfällen können dadurch vermehrt Trübstoffe in die Quellbereiche gelangen, an die sich auch Keime anlagern können. Normalerweise werden diese zuverlässig durch die UV-Anlage im Hochbehälter unschädlich gemacht. In diesem Fall war die Trübung jedoch so hoch, dass die Anlage an ihre Leistungsgrenze gestoßen ist. Um die Versorgung künftig noch sicherer zu machen, wurde bereits nachgerüstet: Ein modernes Online-Trübungsmessgerät (Investition rund 20.000 Euro) überwacht die Wasserqualität jetzt kontinuierlich. Bei erhöhten Trübungswerten wird der Zufluss automatisch gestoppt, sodass belastetes Wasser gar nicht erst in das System gelangt. So wird die Zuverlässigkeit der Trinkwasserversorgung nachhaltig verbessert und die gewohnt hohe Qualität dauerhaft gesichert.
