Mit der bundesweiten Aktion „Tag der Bahnhofsmission 2026“ möchten die Sozialeinrichtungen über ihre Arbeit und Angebote informieren und die Hemmschwelle herabsetzen. Vor dem Fuldaer Standort „An der Richthalle 7“ luden einige Helfer interessierte Besucher zu Kaffee, Kuchen oder einer Waffel ein, um sich in lockerer Atmosphäre auszutauschen. Getreu dem Motto „Menschlichkeit gibt Halt“ stellte die Bahnhofsmission beim Tag der offenen Tür ihre vielfältigen Hilfsangebote in den Fokus. „Wir nehmen Menschen unterschiedlichster Herkünfte auf, egal wie viel Geld sie haben“, sagte Annika Ettrich, Leiterin der Fuldaer Bahnhofsmission.
Die Angebote der Sozialeinrichtung sind kostenlos und richten sich an Menschen in besonderen Lebenslagen, wie beispielsweise Obdachlose. Aber auch Reisende werden tatkräftig unterstützt. „In den Vordergrund rückt die Arbeit mit Menschen in verschiedenen Notlagen“, erläuterte Ettrich. Das Team der Bahnhofsmission Fulda besteht aus 28 ehrenamtlichen Helfern, die tagtäglich Menschen in besonderen Lebensabschnitten begleiten und unterstützen. Einige von ihnen waren am Freitag vor Ort, um über ihren Alltag zu sprechen und allerlei Fragen zu beantworten. Am Infostand konnten sich die Gäste eine Übersicht über die vielfältigen Angebote der Bahnhofsmission schaffen. Zudem hatten sie die Möglichkeit, an einem Glücksrad zu drehen und schöne Preise zu gewinnen. Besonders beliebt war auch die Fotowand. Bei einem Fotoprojekt der Sozialeinrichtung hielten drei Gäste ihren Alltag mit einer Kamera fest, die Ergebnisse wurden am Freitag an der Wand präsentiert.
Die Bahnhofsmission Fulda sucht nach ehrenamtlichem Helfer. Interessierte können sich telefonisch unter der Rufnummer 0661 73327 melden. Die Öffnungszeiten und weitere Informationen finden Interessierte auf der Website unter https://www.bahnhofsmission.de/index.php?id=99&woher=3&bm=21.
