Lokales FD 22.04.2026

Sportabzeichen - Sportkreis ist weiterhin Vorreiter in Hessen

Fulda – Von Justin Klenner – Der Sportkreis Fulda-Hünfeld ist auch in diesem Jahr wieder Vorreiter im Sport- und Laufabzeichen-Schulwettbewerb. 5821 Sportabzeichen – damit 612 mehr als 2024 – wurden im vergangenen Jahr abgelegt. Damit ist der Sportkreis weiterhin die Nummer eins in Hessen. Vertreter der Schulen nahmen am Dienstag im Vereinsheim des FSV Germania Fulda die Auszeichnungen entgegen.

Fotos: Justin Klenner.

Insgesamt 45.389 Absolventen haben das Deutsche Sportabzeichen in Hessen abgelegt – das sind 1728 mehr als im vergangenen Jahr. Auch der Sportkreis Fulda-Hünfeld kann sich über einen deutlichen Anstieg der Teilnehmerzahlen freuen. 5821 Sportbegeisterte legten im vergangenen Jahr das Sportabzeichen ab – 612 Absolventen mehr als noch im Vorjahr. „Wir sind wieder einmal die Nummer eins in Hessen“, freute sich der Sportkreis-Vorsitzende Harald Piaskowski. Offenbach steht auf Platz zwei, mit 2985 absolvierten Sportabzeichen. Dahinter folgen Darmstadt-Dieburg (1915) und Gießen (1087).

Die beste Quote an Sportabzeichen-Absolventen im Verhältnis zur Schülerzahl hatte 2025 erneut die Matthäus-Schule in Burghaun. Von 58 Schülerinnen und Schülern legten alle 58 das Sportabzeichen ab. Damit belegt die Schule den ersten Platz mit einer überragenden Quote von 100 Prozent – etwas Besonderes, wie Silke Piaskowski, Sportabzeichen-Beauftragte des Sportkreises Fulda-Hünfeld, erklärte. Platz zwei ging an die Don-Bosco-Schule in Künzell mit 97,92 Prozent (47 von 48). Auf Rang drei landete die Keltenwallschule aus Margretenhaun mit 57 von 66 erfolgreichen Absolventen (86,36 Prozent).

In absoluten Zahlen wurden die meisten Sportabzeichen am Marianum in Fulda abgelegt: 560 von 860 Schülern (65,12 Prozent). Auf Platz zwei und drei folgen die Winfriedschule mit 521 von 1106 (47,11 Prozent) sowie die Marienschule in Fulda mit 378 von 810 Schülern (46,67 Prozent). Neben den Ehrungen der Schulen wurden auch Jubiläen gefeiert. Die Biebertalschule in Hofbieber nahm bereits zum 40. Mal teil. Die Monte-Kali-Schule aus Rommerz feierte ihre 30. Teilnahme.

Karsten Günder vom Staatlichen Schulamt und Schulleiter der Kinzig-Schule in Schlüchtern freute sich über die große Beteiligung. Für ihn stehen insbesondere die Lehrkräfte und Bildungseinrichtungen im Vordergrund. „In diesem Jahr spielen die Schulen eine große Rolle“, sagte er. In der aktuellen Zeit sei es deutlich schwieriger, junge Menschen zum Sport zu bringen und sie dazu zu motivieren, dranzubleiben. „In Bewegung zu kommen und zu bleiben, kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden“, hob er die Arbeit der Lehrkräfte hervor. Dem konnte Richard Hartwig von der Sparkasse Fulda nur zustimmen. Er wisse, welche Arbeit mittlerweile auf die Schulen und das Kollegium zukomme, und schätze den Einsatz aller Beteiligten daher sehr. „Wir sind dankbar für ihren Einsatz“, so Hartwig.

Im Jahr 2026 müsse der Vorstand des Sportkreises die Förderung der Sportabzeichen-Abnahmen in Schulen und Vereinen neu überdenken. Viele Sportabzeichen würden im Sportkreis doppelt gefördert – das solle sich künftig ändern. Der Sportkreis ziehe nur noch eine Förderung in Betracht. Demnach würde künftig nur noch die Organisation eine Förderung erhalten, die das Sportabzeichen zuerst eingereicht hat.

Sport- und Laufabzeichen-Ehrung in Fulda. Fotos: Justin Klenner