„Wir unterstützen die Forderungen des DGB und seinen Einzelgewerkschaften. Deshalb werden auf dem Universitätsplatz sichtbar präsent und vor allem ansprechbar sein“, heißt es vom SPD-Stadtverbandes Fulda. „Seit zwei Jahren erleben wir eine Wirtschaftskrise, die Zehntausende Industriearbeitsplätze kostet. Standorte schließen, Unternehmen verlagern ihre Produktion ins Ausland. Tag für Tag erleben wir Angriffe auf hart erkämpfte Rechte – auf den Acht-Stunden-Tag, auf Lohnfortzahlung, auf soziale Sicherheit. Und immer wieder dieselbe falsche Behauptung: die Deutschen arbeiten zu wenig, die Löhne seien zu hoch, die Teilzeit muss reduziert werden", schreibt der SPD-Stadtverband Fulda in einer Pressemitteilung zum Tag der Arbeit am 1. Mai und bezeichnet die Kritik als substanzlos und einen Affront gegenüber allen werktätigen Menschen.
Für die Sozialdemokratie mit ihrer engen historischen Verbundenheit zur Gewerkschafts- und Arbeiterbewegung gehört der 1. Mai zu den wichtigsten Tagen des Jahres. Er ist weit mehr als ein symbolischer Feiertag. Er steht für Solidarität, Gerechtigkeit und für den Respekt vor der Arbeit. Und er erinnert daran, das gute Arbeitsbedingungen, faire Löhne und soziale Sicherheit keine Selbstverständlichkeit sind. Sie müssen immer wieder neu erkämpft und verteidigt werden.
