Lokales FD 23.04.2026

SPD Flieden stellt Führungsteam auf – Kritik an Umstrukturierung

Flieden (pm/gü) – Die SPD-Fraktion Flieden hat sich am Dienstag offiziell konstituiert und damit die Weichen für die kommende politische Arbeit gestellt. In konstruktiver und zuversichtlicher Atmosphäre wurden dabei wichtige personelle Entscheidungen getroffen. Dirk Leitschuh wurde einstimmig zum Fraktionsvorsitzenden gewählt.

Foto: SPD Flieden.

Ihm zur Seite steht künftig Alexandra Kaub als stellvertretende Fraktionsvorsitzende. Gemeinsam wollen sie die inhaltliche Arbeit der Fraktion koordinieren und wichtige Impulse für die kommunalpolitische Entwicklung setzen. Zudem wurde Horst Vormwald als Spitzenkandidat der SPD für den Gemeindevorstand vorgeschlagen. Mit seiner Erfahrung und seinem Engagement werde er dort eine zentrale Rolle in der Umsetzung politischer Vorhaben übernehmen. Die Mitglieder der Fraktion blicken mit großer Motivation auf die bevorstehenden Aufgaben. Einigkeit herrscht darüber, dass die kommenden Jahre aktiv gestaltet und wichtige Projekte für die Bürgerinnen und Bürger vorangebracht werden sollen. Gleichzeitig zeigt sich die Fraktion dankbar für das Vertrauen, das ihr von den Wählerinnen und Wählern entgegengebracht wurde. Dieses Vertrauen verstehen alle Beteiligten als Auftrag und Verpflichtung verantwortungsvoll, transparent und engagiert zu arbeiten.

„Mit Blick auf die anstehenden strukturellen Entscheidungen sehen wir die geplante Verkleinerung des Gemeindevorstandes kritisch. Aus unserer Sicht wird damit die Beteiligung kleinerer Fraktionen unnötig eingeschränkt“, schreibt die Fliedener SPD in ihrer Pressemitteilung: „Gerade in der kommunalen Selbstverwaltung halten wir es für wichtig, unterschiedliche Perspektiven angemessen einzubinden und die Arbeit auf eine möglichst breite Grundlage zu stellen. Eine größere Besetzung des Gemeindevorstandes wäre diesem Anspruch besser gerecht geworden. Die Entscheidung respektieren wir selbstverständlich, halten sie jedoch in der Abwägung zwischen Effizienz und Beteiligung für nicht optimal. Umso wichtiger ist es nun, die Zusammenarbeit in den kommenden Jahren konstruktiv und im Sinne der gesamten Gemeinde zu gestalten.“