Die Linke fordert einen „radikalen Kurswechsel weg von fossilen Brennstoffen und dem damit verbundenen imperialistischen Wahn, der die Lebensgrundlagen weltweit bedroht.“ Die Folgen von Klimazerstörung seien der Partei zufolge besonders für ärmere Menschen unmittelbar spürbar, etwa an der Tankstelle oder bei den Mietpreisen. Neben der globalen Krise thematisiert die Versammlung auch lokale Missstände, die in der Stadtplanung gesehen werden. Die Linke mahnt, dass auf dem ehemaligen Goodyear-Gelände künftig kein weiteres umweltschädliches Gewerbe entstehen soll und wertvolle Grünflächen wie die Fuldaaue nicht weiter zubetoniert werden dürften. Sie rufen Bürgerinnen und Bürger sowie Parteien und Organisationen auf, am Freitagnachmittag gemeinsam für ein klimagerechtes und sauberes Fulda zu demonstrieren und den Lobbyinteressen von Politikern eine klare Absage zu erteilen.
