Magyar sprach von einem historischen Moment und kündigte einen politischen Kurswechsel an. Ungarn solle künftig wieder enger mit der EU und der NATO zusammenarbeiten. Ministerpräsident Orbán räumte seine Niederlage ein und bezeichnete das Ergebnis als „schmerzhaft“, wie unter anderem die Tagesschau berichtet. Nach rund 16 Jahren an der Macht endet damit Orbáns Regierungszeit. Seine Partei kam nur noch auf rund 38 Prozent der Stimmen.
Die Wahlbeteiligung lag auf Rekordniveau, was die große Bedeutung der Abstimmung unterstreicht. Beobachter sehen in dem Ergebnis einen klaren Wunsch nach Veränderung und einen möglichen Neustart für das Land.
