„Die Point Alpha Stiftung nimmt neben der Erinnerung an den Dienst der US Army im Kalten Krieg zur Sicherung des Fulda Gaps und zum Schutz der Bevölkerung Osthessens vor einer Eskalation entlang der Grenze auch immer die Gegenwart und Zukunft in den Blick“, erläutern die Point-Alpha-Vorstände Benedikt Stock und Philipp Metzler. „Denn während die Welt damals besorgt auf den heißesten Punkt im Kalten Krieg in die Rhön und das Fulda Gap schaute, gilt es auch heute, neue Antworten auf sicherheitspolitische Fragen zu finden.“
Eingeleitet wird der Festakt mit dem traditionellen Fahnenzeremoniell, der „Retreat Ceremony“. Die US-Flagge wird dabei eingeholt und symbolisch an die Point Alpha Stiftung übergeben.
Da Geschichte auch Bedeutung für die Zukunft hat, findet parallel ein Schülerbegegnungstag statt. Gemeinsam mit amerikanischen Jugendlichen begeben sich Schulklassen aus der Region unter fachkundiger Betreuung bei einer Informationspräsentation, Führungen durch die Ausstellungen sowie Zeitzeugengesprächen auf eine Zeitreise in die Geschichte.
Begleitet wird das Programm von Vertretern der US-Administration, der Bundeswehr, der Reservistenverbände sowie weiteren Gästen aus Politik und Gesellschaft.
Die 36. „Last Border Patrol“ steht zudem im Zeichen eines besonderen 125. Jubiläums: Auch wenn die Einsätze des 14th Armored Cavalry Regiments und später des 11th Armored Cavalry Regiments auf OP Alpha zeitlich aufeinander folgten, verbindet beide Blackhorse-Einheiten ein gemeinsamer Ursprung – ihre Aufstellung am 2. Februar 1901. Ihre Namen stehen auch 125 Jahre später für Professionalität und Bündnistreue.
