May wohnt bereits seit einigen Jahren in Großenlüder und wollte sich daher einmal das Training beim Oberligisten ansehen. Seit knapp sechs Wochen trainiert der Rückraumspieler unter Coach Sebastian Peppler mit und überzeugte. In Vogelsberg kam er halblinks und halbrechts zum Zug. In der Abwehr spielte er im Mittelblock. Damit würde der Neuzugang die Lücke von Michael Blinzler, der am Saisonende seine Karriere beendet, schließen. Doch bis dahin wird es noch ein langer Weg. May müsse sich besonders an das hohe Tempo sowie die Abläufe, unter anderem im Eins-gegen-Eins, anpassen. „Er muss auf jeden Fall noch zulegen. Yannick ist aber vom Spielertyp her sehr fleißig“, macht sich Peppler wenig Sorgen.
Auch die neue Rolle, für die May bei der HSG vorgesehen ist, gelte es noch zu verinnerlichen. Während May im Vogelsberg in den vergangenen Jahren um den Klassenerhalt kämpfte, ist die Erwartungshaltung rund um die Lüdertalsporthalle nun eine andere. Doch die Entwicklungen des Neuzugangs sind in den wenigen Trainingseinheiten bereits zu sehen gewesen und stimmen Peppler positiv. „Ich wünsche mir von ihm, dass er ins Mannschaftsgefüge reinpasst und unsere Spielphilosophie versteht“, so der Coach abschließend.
