Handball 26.04.2026

Oberliga – Großenlüder siegt bei Blinzler-Verabschiedung

Großenlüder/Twistetal (gü) – Großenlüder/Hainzell konnte nach vierwöchiger Pause einen Sieg in der Handball-Oberliga einfahren. Im Heimspiel gegen Gensungen/Felsberg II setzte sich die HSG mit 42:34 (18:17) durch. Hünfeld hingegen unterlag in Twistetal mit 36:41 (16:21).

Archivfoto: Christine Görlich.

 

Großenlüder/Hainzell – Gensungen/Felsberg 42:34 (18:17)

„Es war ein schönes Frühlingshandballspiel“, meinte Großenlüder/Hainzells Trainer Sebastian Peppler. Zunächst brauchten die Gastgeber nach der vierwöchigen Pause etwas, um wieder in Tritt zu kommen. „Wir haben vorne zwar Lösungen gefunden, haben uns aber nicht richtig absetzen können“, schilderte der Coach. Zwar trennten die beiden Teams auch mal drei oder vier Tore, doch die Gäste kamen immer wieder ran. Hinten war noch zu viel Sand im Getriebe bei den Großenlüderern, die zudem mehrfach in Unterzahl agieren mussten. In der Pause stellte Peppler auf 5-1 um und das fruchtete. „Wir hatten Ballgewinne und konnten unser Tempospiel aufziehen“, sagte der Coach. So gelang es den Gastgebern, das Ergebnis doch noch deutlich zu gestalten. Dabei kamen auch vier A-Jugendspieler zum Einsatz – drei von ihnen trafen und der andere hielt gut. „Wir wollten heute die Jugend einbinden und das hat geklappt“, freute sich der Trainer. Zudem bot das Spiel einen schönen Rahmen für die Verabschiedung von Michael Blinzler, der mit sieben Toren auch nochmal seinen Teil zum Ergebnis beitrug.

Großenlüder/Hainzell: Masche, Sippel, Hartung (1), Bosold, Kirsch (7), Wessling (7), S. Dimmerling (1), Münker (3), Malolepszy (6/1), Hendus, L. Dimmerling (2), Blinzler (7/3), Gaßmann (1), Deppe (1), H. Dimmerling (3), Nechvatal (3).

 

Twistetal – Hünfeld 41:36 (21:16)

Die Hünfelder liefen schnell einem Rückstand hinterher. Bis zur 12. Minute hatten sich die Gastgeber bereits auf 10:4 abgesetzt und auf mehr als drei Tore kamen die Gäste danach auch nicht mehr ran. Die Twistetaler hielten die Osthessen durchgängig auf Distanz und der HSV fand keine Mittel dagegen. Bester Schütze beim HSV war Theo Sauerbier mit elf Treffern. Die Hünfelder bleiben damit letzte unter den mitspielenden Mannschaften, dahinter stehen in der Tabelle nur noch die zurückgezogenen Teams aus Eschwege und Wanfried.

Hünfeld: Becker (1), Menth, Schäfer (1), Reuchsel (3), Schott (4), Gute (8), Zachow (1), Aha, Kaub (2), Alt, Sauerbier (11/3), Schramm (3), Becker (2), Krätzig, Simon.