Im Fokus stehen nichturkundliche Archivalien, die bislang nur eingeschränkt zugänglich waren. Das Werk eröffnet damit neue Perspektiven auf die Geschichte der Region und macht bislang wenig beachtete Quellen einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich. Die Dokumente zeichnen ein facettenreiches Bild: Sie reichen von der Zeit der Jesuiten bis hin zum Wirken des Weltklerus, von Einblicken in den klösterlichen Alltag bis zu politisch-administrativen Entwicklungen. Jedes einzelne Schriftstück trägt dazu bei, historische Zusammenhänge besser zu verstehen und die Entwicklung Fuldas im regionalen wie überregionalen Kontext nachzuvollziehen.
Die Publikation entstand in sorgfältiger wissenschaftlicher Arbeit durch den Historiker Dr. Albrecht Brendler und richtet sich gleichermaßen an Historikerinnen und Historiker, sowie an alle geschichtlich Interessierten. Ein umfangreiches Register erleichtert die gezielte Recherche und macht das Werk zu einem verlässlichen Nachschlageinstrument.
Mit dieser Veröffentlichung wird ein weiterer wichtiger Schritt zur Erschließung und Sichtbarmachung des kulturellen Erbes der Region geleistet. Die Bibliothek des Bischöflichen Priesterseminars Fulda unterstreicht damit ihre Bedeutung als Ort der Forschung und Bewahrung historischer Quellen. Das „Inventar des nicht urkundlichen Schriftguts der Bibliothek des Bischöflichen Priesterseminars Fulda. Auf der Grundlage eines älteren Repertoriums“ ist im Verlag Echter erschienen und im Buchhandel für 29,90 Euro ab sofort erhältlich.
