„Wir möchten auf nachhaltige Mode und bewussten Konsum aufmerksam machen und Menschen dafür sensibilisieren“, erklärte Lena Fockers vom Nachhaltigkeitsbüro der Hochschule, die als Hauptkoordinatorin die Kleidertauschparty organisierte. Ziel sei es gewesen, Interessierten eine niedrigschwellige Möglichkeit zu geben, das eigene Konsumverhalten direkt nachhaltiger zu gestalten. Bereits im vergangenen Jahr sei eine ähnliche Tauschaktion auf positive Resonanz gestoßen. „In diesem Jahr ist sogar noch mehr los“, berichtete Fockers begeistert. Gerade durch das schöne Frühlingswetter habe die Veranstaltung zusätzlich an Attraktivität gewonnen. Das Konzept sei einfach, erklärte sie: Jede Person konnte bis zu fünf gut erhaltene Kleidungsstücke mitbringen und nach Herzenslust stöbern. Neben Kleidung konnten auch Accessoires, Schmuck, Bücher und Pflanzen glückliche neue Besitzerinnen und Besitzer finden. Auch außerhalb der Kleidertauschparty sorgt eine Pflanzentauschbörse während der Klimawochen dafür, dass Ableger, Setzlinge und Zimmerpflanzen mitgebracht, getauscht oder mitgenommen werden können. Für gute Stimmung sorgte zusätzlich DJ-Musik. „Nachhaltigkeit darf Spaß machen“, betonte Lena Fockers.
Die Zukunftswochen Klima werden unter Koordination des Nachhaltigkeitsbüros der Hochschule Fulda als Gemeinschaftsprojekt organisiert. Beteiligt sind unter anderem das Umweltzentrum Fulda, das Klimaschutzmanagement von Stadt und Landkreis, die Volkshochschulen, die Klimabildungslandschaft Vogelsberg sowie der Jugendhilfeverbund St. Elisabeth. Unterstützt wurde die Kleidertauschparty zudem vom AStA, insbesondere durch die Nachhaltigkeitsreferentin Johanna Hayn.
