„Gestartet haben wir Ende Januar“, klärt Swen Wiesner vom Sporthaus-Team über die Umbaumaßnahmen auf: „Und es sieht vom Zeitplan her auch ganz gut aus. Ich denke, wir sind Anfang, Mitte Juni so weit, dass zumindest im hinteren Bereich alles steht.“ Angesichts des Umfangs der Maßnahmen ein ambitionierter Zeitplan, doch durchaus realistisch – denn die Arbeiten kommen zügig voran. Im Mittelpunkt des Umbaus steht eine klare Neustrukturierung der Verkaufsflächen. So entsteht unter anderem eine komplett neue Wander- und Laufabteilung: „Hier wird es eine eigene Themenwelt geben – mit Wanderschuhen, Laufschuhen, Rucksäcken und Zubehör wie Wanderstöcken. Erstmal stellen wir die Hartware in den Fokus und ergänzen das Ganze mit Textilien“, erklärt Wiesner. Ziel sei es, den Kundinnen und Kunden ein stimmiges Gesamtangebot rund um das Thema Outdoor zu bieten.
Ein besonderes Highlight wird zudem ein eigener Bereich für Western- und Cowboy-Stiefel: „Hier kommt eine Saloontür rein und dann haben wir unseren eigenen Cowboy-Stiefel-Shop, in dem wir Western Boots präsentieren.“ Dieses Sortiment sei zwar nicht komplett neu, werde aber deutlich erweitert: „Die Cowboy-Stiefel hatten wir schon – aber die Fashion-Boots kommen jetzt als eigener Bereich dazu.“ Auch hinter den Kulissen wird kräftig gearbeitet. Neue Lagerflächen entstehen, um die Warenlogistik effizienter zu gestalten. „Wir bauen hier ein Lagersystem auf, damit wir unsere vielen Schuhe – ob Wandern, Laufen oder Fußball – entsprechend unterbringen können“, so Wiesner. Ergänzt wird dies durch eine neue Teamsportabteilung, die künftig ebenfalls ihren festen Platz im umgestalteten Bereich finden wird.
Parallel dazu wurden im Obergeschoss komplett neue Büroräume geschaffen. „Oben ist kein Verkauf mehr, da ist jetzt nur noch Administration“, erklärt Wiesner. Neben neuen Arbeitsplätzen entstehen auch interne Verbesserungen: „Wir bekommen eine neue Küche, und auch die ganzen Prozesse im Hintergrund – Warenwirtschaft, Lagerung – wurden neu aufgestellt. Das sind Dinge, die man als Kunde gar nicht sieht, die aber enorm wichtig sind.“ Eine besondere Herausforderung sei dabei der laufende Betrieb gewesen: „Das alles parallel zum Tagesgeschäft hinzubekommen, ist schon eine Aufgabe. Es muss organisatorisch funktionieren – da müssen die Räder alle ineinandergreifen.“ Umso zufriedener zeigt sich Wiesner mit dem bisherigen Verlauf: „Wir haben wirklich Glück, dass die Handwerker super Arbeit leisten, sich gut abstimmen und die Termine einhalten. Ohne die würde das gar nicht funktionieren.“
So wächst im „Sporthaus im Kohlhäuser Feld“ derzeit ein modernes Konzept heran, das weit über eine reine Verkaufsfläche hinausgeht. Wenn im Juni die wesentlichen Arbeiten abgeschlossen sind, dürfen sich die Kundinnen und Kunden auf ein neu gestaltetes Einkaufserlebnis freuen – mit klaren Themenwelten, mehr Struktur und vielen neuen Ideen rund um den Sport.
