Fußball 01.04.2026

Kreisoberliga Nord – Hünfeld will Serie ausbauen – Wölf blickt nach oben

Osthessen (pk) – Ein spannender Wochenspieltag in der Fußball-Kreisoberliga Nord steht bevor: Den Auftakt macht der SV Steinbach II am Mittwochabend um 19 Uhr im Duell gegen den ESV Weiterode. Am Gründonnerstag folgen fünf weitere Partien (ebenfalls 19 Uhr), darunter das Aufeinandertreffen zwischen dem SV Wölf und der Reserve des Hünfelder SV sowie das Gastspiel von Aufsteiger Blau-Weiß Großentaft, der auswärts gegen die SG Friedewald/Ausbach bestehen muss.

Archivfoto: Natalia Lindt.

Niclas Rehm und die Hünfelder Zweitvertretung spielen eine starke Saison. Foto: Christine Görlich

Wölf-Trainer Marko Madzar wirft in der Vorbetrachtung einen Blick auf die Hessenliga: Da die erste Mannschaft des Hünfelder SV zeitgleich im Einsatz ist, rechnet er mit Auswirkungen auf das Aufgebot der Hünfelder Reserve. Unabhängig davon, mit welchem Kader die Gäste letztlich anreisen, bleibt der Matchplan für sein Team identisch: „Wir gehen es trotzdem wie jedes andere Spiel an“, betont Madzar. In den vergangenen Partien habe man defensiv stabil gestanden, worauf man aufbauen könne. Mit Blick auf das Tableau sieht der Cheftrainer noch viel Spielraum für Veränderungen. „Es ist noch alles offen“, so Madzar, der darauf setzt, schnell wieder eine Erfolgsserie zu starten. Ein Heimsieg wäre für den SV Wölf von großer Bedeutung: Damit würde man bis auf sechs Punkte an die Hünfelder heranrücken, die aktuell den zweiten Tabellenplatz belegen. Madzar kann dabei personell aus dem Vollen schöpfen.

Auch Niclas Rehm, Trainer der Hünfelder Zweitvertretung, sieht seine Mannschaft vor einer schwierigen Aufgabe. Der deutliche 5:1-Erfolg aus dem Hinspiel trügt für ihn etwas: Das Ergebnis „war ein bisschen zu deutlich“, so der Übungsleiter. Wölf verfüge aus seiner Sicht über eine der besten Offensiven der Liga. Zudem stellt die Umstellung auf Naturrasen eine Herausforderung dar, da sein Team zuletzt vermehrt auf Kunstrasen agierte. Dennoch ist die Marschrichtung klar: „Wir wollen mit Selbstbewusstsein die Serie ausbauen“, so Rehm. Sein Team geht mit vier Siegen in Folge in die Partie. Bezüglich der personellen Besetzung steht Rehm noch im Austausch mit Erstmannschaftstrainer Johannes Helmke: „Es wird eine Wundertüte“, blickt der Trainer voraus.

Nach drei Spielen ohne Sieg möchte Aufsteiger Blau-Weiß Großentaft auswärts bei der SG Friedewald/Ausbach wieder in die Erfolgsspur finden. Trainer Patrick Lesser blickt realistisch auf die jüngsten Ergebnisse zurück: In den siegreichen, knappen Partien vor der Negativserie habe man teilweise das nötige Quäntchen Glück gehabt, das zuletzt eher den Gegnern vergönnt war. „Es sind Kleinigkeiten, die im Moment entscheiden“, erklärt er die Situation. Aufgrund der witterungsbedingten Platzverhältnisse erwartet er keinen spielerischen Leckerbissen: „Mit viel Fußball rechne ich da nicht“, gibt er offen zu. Dennoch wolle man als Gewinner vom Platz gehen und das Momentum wieder auf die eigene Seite ziehen. Personell kann Lesser dabei auf seinen kompletten Kader zurückgreifen.

Des Weiteren heißt die Devise für Spitzenreiter FSG Bebra Wiedergutmachung: Im Spiel gegen die SG Haunetal will man das 2:2-Remis aus dem Hinspiel vergessen machen. Zudem empfängt die abstiegsbedrohte SG Gudegrund die Zweitvertretung der SG Eiterfeld/Leimbach, während die SG Rotenburg/Lispenhausen die SG Praforst zum Duell im Tabellenmittelfeld bittet.

 

Mittwoch

19 Uhr

SV Steinbach II – ESV Weiterode

 

Donnerstag

19 Uhr

SV Wölf – Hünfelder SV II

FSG Bebra – SG Haunetal

SG Gudegrund – SG Eiterfeld/Leimbach II

SG Friedewald/Ausbach – Blau-Weiß Großentaft

SG Praforst – SG Rotenburg/Lispenhausen