Fußball 06.04.2026

Kreisoberliga Nord – Evergreen, aber kleiner: Derby am Ostermontag

Osthessen (sim) – In der Fußball Kreisoberliga Nord steht am Ostermontag ein weiterer spannender Spieltag an. Neben einem „kleinen Derby der zweiten Mannschaften“, bei dem Steinbach um 15 Uhr auf Hünfeld trifft, kommt es zudem zum Aufeinandertreffen der FSG Jossatal und der SG Dittlofrod/Körnbach.

Archivfoto: Pascal Fischer.

Um 15 Uhr empfängt der SV Steinbach II den Hünfelder SV II – „ein kleines Derby der zweiten Mannschaften“, wie es SVS-Coach Sascha Schleinig richtig deklariert, allerdings mit klaren Vorzeichen: Während Hünfeld eine starke Runde spielt, wobei zuletzt die Siegesserie in Wölf riss, sucht Steinbach noch nach Konstanz.

Schleinig konnte der jüngsten 0:2-Niederlage gegen den ESV Weiterode dennoch Positives abgewinnen: „Eigentlich war es ein ganz gutes Spiel von beiden Seiten. Mit unserem Auftreten, spielerisch und kämpferisch, war ich zufrieden. Ich würde sagen, dass es in die richtige Richtung geht.“ Optimistisch blickt er auf die kommende Aufgabe: „Gegen Hünfeld werden wir auch wieder gut spielen. Ich erwarte ein sehr gutes Spiel gegen eine starke Mannschaft.“

Allerdings zieht sich ein Problem durch die gesamte Saison: „Wir bekommen hinten zu einfache Gegentore. Das liegt oft an individuellen Fehlern.“ Die Qualität sei grundsätzlich vorhanden, doch es hapere an der Konstanz: „Woran es genau liegt, ist schwer zu sagen. Wir müssen auf jeden Fall konzentrierter sein – das wird am Montag entscheidend sein, genauso wie die Zweikämpfe.“

Mit sechs Punkten aus den letzten fünf Spielen – eines davon kampflos gegen Hohe Luft – steht Steinbach im unteren Mittelfeld.

Jossatal vor schwerer Aufgabe

Ebenfalls um 15 Uhr empfängt die FSG Jossatal am Ostermontag die SG Dittlofrod/Körnbach. Die Rollen sind dabei klar verteilt: Während die Gäste weiterhin nach oben schielen, sieht sich Jossatal auf Tabellenposition zwölf in der Außenseiterrolle. FSG-Trainer Dennis Schneider ordnet die Aufgabe realistisch ein: „Man muss das differenziert sehen. Gegen Gegner auf Augenhöhe konnten wir zuletzt punkten – Dittlofrod ist da nochmal eine andere Kategorie.“ Dennoch will sich seine Mannschaft nicht verstecken: „Ich will nicht von einem Bonusspiel sprechen, denn wir wollen so lange wie möglich versuchen, sie zu ärgern.“ Hoffnung setzt Schneider auf defensive Stabilität: „Vielleicht schaffen wir es, hinten gut zu verteidigen und vorne den einen entscheidenden Nadelstich zu setzen.“ Immerhin kassierte die FSG erst 41 Gegentore, die SGDK schon 46.

Personell ist die Lage allerdings angespannt: „Wir haben einige Verletzte und Urlauber, uns fehlen ein paar Stammspieler.“ Entsprechend durchwachsen verlief auch der Start ins Jahr mit zwei Siegen und zwei Niederlagen aus den ersten vier Spielen. Bei Dittlofrod hingegen gab es zuletzt Spektakel: 4:3, 3:3 und 4:4 endeten die vergangenen Spiele.

Abgerundet wird der Spieltag am Ostermontag durch zwei weitere Begegnungen: Um 15 Uhr trifft Gudegrund in Niedergude auf Haunetal, ehe um 16 Uhr das Duell zwischen Rotenburg/Lispenhausen und Friedewald/Ausbach in Rotenburg angepfiffen wird.

 

Kreisoberliga Nord

 

Montag

15 Uhr

SV Steinbach II – Hünfelder SV II

Gudegrund – Haunetal (in Niedergude)

Jossatal – Dittlofrod/Körnbach (in Hattenbach)

16 Uhr

Rotenburg/Lispenhausen – Friedewald/Ausbach (in Rotenburg)