Nach ersten Erkenntnissen befuhren der 48-Jahre alte Fahrer eines Sattelzuges aus Tschechien und ein 59-jähriger Fahrer eines Pkw Ford Transit (Kleinbus) den rechten von drei Fahrstreifen. Aus bisher ungeklärter Ursache fuhr der 59-jährige Ford-Fahrer dabei auf den vorausfahrenden Sattelzug auf. Durch den Aufprall verkeilte sich der Ford unter der Unterfahrschutz des Sattelaufliegers. Beide beteiligten Fahrzeuge kamen unmittelbar nach dem Aufprall schließlich auf dem rechten Fahrstreifen zum Stehen. Der Sattelzug war in der Folge noch fahrbereit. Der Transit wurde durch den Aufprall jedoch so stark beschädigt, dass dieser nicht mehr fahrbereit war und abgeschleppt werden musste.
Der Transit war neben dem Fahrer selbst noch mit vier Kindern / Jugendlichen im Alter zwischen neun und 16 Jahren besetzt. Ein neunjähriger Junge wurde hierbei schwer, die übrigen Insassen leicht verletzt. Alle kamen zur weiteren medizinischen Behandlung in umliegende Krankenhäuser.
Während der Unfallaufnahme vor Ort und zur Gewährleistung einer sicheren Bergung des Transits mussten der rechte und mittlere Fahrstreifen insgesamt für etwa eine Stunde voll gesperrt werden. Hierdurch bildete sich ein leichter Rückstau, welcher sich aber nach Freigabe der Fahrspuren schnell auflösen konnte. Zur Klärung des Unfallhergangs wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Fulda ein Gutachter hinzugezogen. Der entstandene Gesamtsachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf rund 30.000 Euro. Neben zwei Funkstreifen der Autobahnpolizei Bad Hersfeld waren auch die Feuerwehr und der Rettungsdienst im Einsatz. Zeugen, die sachdienliche Hinweise zum Unfallhergang geben können werden gebeten, sich bei der Polizeiautobahnstation Bad Hersfeld unter der Telefonnummer 06621 - 50880 zu melden.
