Friedrich Gernsheim und Karl Goldmark sind Meister der Spätromantik, beide waren zu ihrer Zeit hoch angesehen und äußerst erfolgreich. Der Zivilisationsbruch von 1933 führte dazu, dass beide in Vergessenheit gerieten. Von Gernsheim ist bis heute kaum ein Werk bekannt, von Goldmark bekannt ist heute nur noch sein lyrisch-virtuoses Violinkonzert, das fast jeder Geiger im Repertoire hat. Bei dem Konzert sind das Quintett Nr. 2 in Es-Dur op. 89 (1916) von Friedrich Gernsheim und das Quintett in a-moll op. 9 (1862) von Karl Goldmark zu hören sein. Es musizieren Franziska Früh und Veronika Kuen (Violine), Christof Kuen (Viola), Katja Kuen (Cello) und Ulrich Schreiner (Kontrabass). Im Kammerensemble Franziska Früh spielen Musiker/-innen aus professionellen Orchestern, etwa der Düsseldorfer und der Bamberger Symphoniker sowie der Deutschen Radio Philharmonie Saarbrücken. Das Ensemble widmet sich vor allem unbekannteren oder zu Unrecht vergessenen Komponisten. Das Konzert ist kostenlos, die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Fulda freut sich über Spenden.
