Mit Pröpstin Sabine Kropf-Brandau von der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck und Generalvikar Dr. Martin Stanke vom Bistum Fulda diskutieren zwei führende Repräsentanten beider Konfessionen die Perspektiven der ökumenischen Zusammenarbeit. In Einrichtungen wie der Telefonseelsorge oder der Bahnhofsmission sowie in vielen Kirchengemeinden vor Ort arbeiten Katholiken und Protestanten in Fulda bereits heute erfolgreich zusammen. Aber auch Trennendes soll zur Sprache kommen. „Wie ist das mit dem Bekenntnis und der unterschiedlichen Spiritualität?“, fragen die Organisatoren. Trennungslinien zwischen den Konfessionen sind für die Menschen nach wie vor im Alltag spürbar, etwa in konfessionsverschiedenen Ehen oder in der Frage eines gemeinsamen Abendmahls. Im Anschluss an das Podiumsgespräch besteht bei einem Empfang die Gelegenheit, sich persönlich auszutauschen und die Diskussion fortzuführen.
