Das Team aus dem südhessischen Odenwaldkreis konnte erst im vergangenen Sommer den Aufstieg in Hessens höchste Spielklasse feiern, doch ein „normaler“ Aufsteiger ist der SVH nicht. Mäzen Stefano Trizzino steht hinter dem Club, investiert seit Jahren Geld in den Verein und peilte eigentlich den Durchmarsch in die Regionalliga an – in dieser Saison hinkt der Verein den eigenen Ansprüchen jedoch meilenweit hinterher: Der SVH ist aktuell nur Tabellendreizehnter und schreibt im Moment vor allem abseits des Platzes Schlagzeilen, zuletzt durch die Trennung von den Icon League-Spielern Dominik Wüst und Ibrahim Yilmaz. Johannes Helmke und den Hünfelder SV lässt diese Thematik jedoch vollkommen kalt – vielmehr konzentriert sich der HSV voll auf sich selbst: „Wir sind durch die stabilen Ergebnisse in 2026 in einer Position, in der wir den Fokus voll auf uns legen können“, betont der Hünfelder Trainer: „Das gibt uns Selbstvertrauen, was uns in engen Spielen enorm hilft. Der Glaube an das Gewinnen ist immer da.“
Dennoch weiß auch Helmke, dass auf sein Team im Odenwald eine knifflige Aufgabe wartet: „Wir wissen um die Qualität von Hummetroth. Das haben wir im Hinspiel zu spüren bekommen. Das Spiel war eigentlich eng, am Ende stand aber dennoch ein deutliches Ergebnis“, verweist der HSV-Coach auf die Partie auf der Hünfelder Rhönkampfbahn Ende September, als sein Team kein schlechtes Spiel machte, sich nach 90 Minuten aber dennoch deutlich mit 0:4 geschlagen geben musste. „Hummetroth hat eine technisch starke Mannschaft, sie lassen gut den Ball laufen und spielen dominant“, warnt Helmke daher, betont aber gleichzeitig: „Jeder, der sich mit der Liga beschäftigt, weiß, dass das ein sehr ambitioniertes Team ist. Aber ich denke, sie haben auch gemerkt, dass es in der starken Hessenliga nicht ganz so leicht ist.“ Für das Gastspiel in Südhessen kann Helmke derweil auf den kompletten Kader zurückgreifen, außer den Langzeitverletzten sind alle HSV-Spieler mit an Bord.
Hessenliga
Freitag
20 Uhr
Eintracht Frankfurt U21 – VfB Marburg
Türk Gücü Friedberg – KSV Baunatal
Samstag
14Uhr
FC Gießen – Waldgirmes
14.30 Uhr
TuBa Pohlheim – Hanauer FC
15 Uhr
Darmstadt 98 U21 – Stadtallendorf
Hummetroth – Hünfelder SV
Sonntag
15 Uhr
CSC Kassel – SC Hanau
Eddersheim – Fernwald
15.30 Uhr
Rot-Weiß Walldorf – Weidenhausen
