Fußball 03.04.2026

Hessenliga – Fröhliche Ostern: Trägler und HSV beschenken den Coach

Weidenhausen (pf) – Nur ein Tor fiel am Gründonnerstag am berüchtigten Chattenloh – der Hünfelder SV erzielte es und nahm damit drei wichtige Punkte in der Fußball-Hessenliga mit. Das vorgezogene Oster-Geschenk und verspätete Geburtstags-Geschenk für den Trainer bescherte Marcel Trägler früh im Spiel.

Alles Gute nachträglich zum 40., „Johnny“ Helmke! Seine Mannschaft beschenkte ihn mit drei Punkten in Weidenhausen. Foto:

Nach knapp fünf Minuten traf „Maschine“ Trägler nach Hereingabe von Petr Paliakta jr. und sollte dem HSV damit den wichtigen Sieg sichern, nachdem die Mannschaft von Coach Johannes Helmke zuletzt zwei gute Spiele zeigte, aus denen aber nur ein Punkt heraussprang. Helmke feierte am 1. April dazu seinen 40. Geburtstag – und hat die Mannschaft an Ostern nach Hause eingeladen. Dass das eine tolle Party wird, dafür sorgten seine Jungs selbst. „Sie haben sich ein freies Wochenende verdient“, so der Trainer.

Dass es am Chattenloh in Weidenhausen stimmungsvoll zugehen würde, war den Hünfeldern von vornherein aber auch klar. „Es ist richtig schwer, wenn hier abends das Flutlicht angeht. Wir haben zum ersten Mal nach sechs Monaten wieder auf Rasen gespielt, konnten hier natürlich nicht so einfach den Kombinationsfußball aufziehen“.

In Hälfte eins hatte der HSV das Geschehen dennoch im Griff und legte mit „Vollgas“ los. Doch die Adler kamen bissig aus der Kabine und brachten die Kulisse von 400 Zuschauern hinter sich. Immer hitziger wurde es Richtung Spielende, beide Teams hatten ihre Möglichkeiten. Max Lindemann vergab für die Gäste einmal freistehend vor SVA-Keeper Wassmann, bei den Adlern war Kapitän Jan Gerbig vorne umtriebig und hatte eine gute Chance per Freistoß. Auch Jemal Kassa, der in der Schlussviertelstunde beim HSV kam, und Leon Zöll, ebenfalls per Standard, verpassten eine Vorentscheidung. Doch letztlich gelang, was gegen Eddersheim nach Träglers Führung nicht klappte: Hünfeld brachte den Sieg über die Zeit und verbesserte sich auf 39 Punkte, während die Adler sich wohl bald wieder mit der Verbandsliga anfreunden müssen.

„Großes Lob an die Mannschaft, dass wir das hier so gut umgesetzt haben. Es war ein dreckiger Sieg – aber das ist am Ende egal“, so Helmke.

Weidenhausen: Wassmann; Beng, Renke, T. Ullrich (78. Weingarten), Gerbig, Jung, K. Krug (88. Mokonnen), M. Krug, Müller (55. Peter), Binneberg, Engelhardt.

Hünfeld: Maul; Kemmerzell, Zöll, Dücker, Vogler (65. Fröhlich), Paliatka jr. (90. Häuser), Uth, Lindemann (74. Kassa), Gadermann, Zentgraf, Trägler.

Schiedsrichter: Nils Ole Vitt (Ederbergland)

Tor: 0:1 Marcel Trägler (5.)

Zuschauer: 400