Lokales HEF 23.04.2026

Hersfelder Unternehmen schließt Vertrag für Gipsanlage im Irak

Bad Hersfeld/Mossul (pm/jah) – Grenzebach, ein internationaler Anlagenbauer und Technologieanbieter für die Baustoff- und Glasindustrie mit Sitz in Bad Hersfeld, und IRQGYP, ein irakischer Gipsproduzent mit Schwerpunkt auf der Versorgung des Bausektors, haben einen Vertrag über die Lieferung einer Gipskalzinieranlage mit einer Kapazität von 25 Tonnen pro Stunde sowie einer Gipskartonplatten-Produktionslinie mit einer Leistung von 3.000 Quadratmeter pro Stunde unterzeichnet. Die Vertragsunterzeichnung erfolgte im Rahmen der Global Gypsum Conference 2025.

Foto: Grenzebach BSH GmbH

Die Anlage wird in Mossul im Irak errichtet. Die Inbetriebnahme ist für den Sommer 2027 vorgesehen. Das Projekt stellt die erste Zusammenarbeit zwischen IRQGYP und Grenzebach dar und gilt bei beiden Partnern als Meilenstein sowie als Auftakt für eine langfristige Partnerschaft.

Projekt stärkt die Gipsproduktion im Irak

Mit dieser Investition erweitert IRQGYP seine Produktionskapazitäten und stärkt seine Position im regionalen Gipsmarkt. Die neue Anlage soll dazu beitragen, die wachsende Nachfrage nach Baustoffen im Irak zu decken.

Grenzebach liefert die zentrale Prozesstechnologie für die Kalzinierung sowie die Gipskartonplattenproduktion und unterstützt damit einen effizienten und zuverlässigen Anlagenbetrieb. „Wir sind stolz darauf, dieses Projekt gemeinsam umzusetzen und unseren Partner beim Ausbau der Gipsindustrie in der Region zu unterstützen“, sagt Volker Seitz, Senior Sales Manager Grenzebach.