Lokales FD 16.04.2026

Großenlüder investiert in Lichttechnik – 20-Jahres-Projekt gestartet

Großenlüder (pm/sim) – Die RhönEnergie und die Gemeinde Großenlüder haben den Vertrag zur umfassenden Modernisierung der kommunalen Straßenbeleuchtung unterzeichnet. Damit ist Großenlüder die erste von insgesamt 34 Kommunen in der Region, die die gemeinsam von RhönEnergie und den Bürgermeistern der Region erarbeitete Rahmenvereinbarung nun konkret umsetzt.

Ihre Unterschriften besiegeln die Zusammenarbeit bei der Modernisierung der Straßenbeleuchtung (von links): Martin Heun, Sprecher der Geschäftsführung der RhönEnergie Gruppe, Großenlüders Bürgermeister Florian Fritzsch und Ralf-Stefan Stöppler, Geschäftsführer der RhönEnergie Effizienz + Service GmbH. Fotos: RhönEnergie

Großenlüder geht in der Region in Sachen Straßenbeleuchtung voran, stellen (von links) Martin Heun, Florian Fritzsch und Ralf-Stefan Stöppler heraus.

„Ich freue mich, dass Großenlüder in Sachen Straßenbeleuchtung Vorreiter in der Region wird“, sagte Großenlüders Bürgermeister Florian Fritzsch bei der Unterzeichnung des Vertrags mit der RhönEnergie Gruppe. Er dankte dem Versorger für die gute und partnerschaftliche Zusammenarbeit bei der Entwicklung der Rahmenvereinbarung. RhönEnergie-Geschäftsführer Martin Heun erklärte: „Wir freuen uns, gemeinsam mit der Gemeinde Großenlüder die ersten Schritte in eine intelligentere und nachhaltigere Straßenbeleuchtung zu gehen. Dieses Projekt zeigt, wie Kommunen und RhönEnergie Hand in Hand eine zukunftsfähige Infrastruktur gestalten können – wirtschaftlich, umweltschonend und nah an den Bedürfnissen der Menschen vor Ort.“

Im Zuge der Modernisierung werden in Großenlüder alle 1170 Straßenlaternen auf energiesparende LED-Technik umgerüstet sowie 39 neue Schaltschränke für eine bedarfsgerechte und intelligente Lichtsteuerung installiert. Moderne LED-Straßenleuchten sparen gegenüber konventioneller Beleuchtung bis zu 70 Prozent Strom. Für Großenlüder bedeutet das eine Senkung der Betriebskosten um rund 20.000 Euro pro Jahr. Die Schaltschränke sollen noch in diesem Jahr installiert werden.

„Mit diesem Vertrag setzen wir unseren Kurs für eine zukunftsfähige, umweltverträgliche und wirtschaftliche Infrastruktur konsequent fort“, sagte Bürgermeister Fritzsch. Der neue Vertrag schafft zudem die technische Grundlage für den schrittweisen Ausbau zu „Smart Street Lighting“, etwa mit individuellen Dimmprofilen und Bewegungssensoren.

Bei der Planung wurden auch ökologische Aspekte berücksichtigt: Die Leuchten werden senkrecht nach unten ausgerichtet, um Lichtverschmutzung zu minimieren, und verfügen über einen reduzierten Blaulichtanteil zum Schutz von Insekten und dem natürlichen Nachtrhythmus. Der Straßenbeleuchtungsvertrag regelt Bau, Betrieb, Reparatur, Steuerung und Bezahlung der Straßenbeleuchtung umfassend – und das über eine Laufzeit von 20 Jahren.