Steffen Schäfer, der gegen Albin Keune antreten wird, berichtet sowohl von offensichtlichen als auch von überraschenden Fortschritten. Während die gesteigerte Fitness und das veränderte Erscheinungsbild zu einem besseren Lebensgefühl im Alltag führen, hebt er besonders die psychische Komponente hervor: „Was man nicht sieht und nicht erwartet hat, ist die Veränderung mindsettechnisch“, so der Amateurboxer. Durch das Training gehe er insgesamt positiver durch das Leben, es sei beeindruckend zu sehen, was alles möglich sei. „Der Körper ist ein Wunderwerk“, resümiert Schäfer. Ein entscheidender Faktor ist dabei die Ernährung: Seit Mitte Januar verzichtet er konsequent auf Alkohol und Süßigkeiten. Er achte zwar nicht auf jedes Detail, esse aber insgesamt deutlich „strategischer“.
In den letzten Tagen vor dem Duell bleibt die Trainingsintensität hoch. „Wir behalten den Turnus so bei“, erklärt Schäfer. Dabei müsse man im Alter natürlich anders trainieren als ein 20-Jähriger. Noch verspürt er keine dauerhafte Anspannung, doch sobald er sich intensiv in die Kampfsituation hineinversetzt, ändert sich das: „Da merke ich schon, dass der Puls hochgeht“, so Schäfer – ein Effekt, den ihm auch seine Pulsuhr bestätigt. Den Kampf vorab technisch im Geist durchzugehen, hält er für wenig sinnvoll. „Man wird relativ schnell viel Energie verbrauchen“, prognostiziert er mit Blick auf die ersten Minuten im Ring. Ob es am Ende ein technisch guter Kampf wird, sollen laut Schäfer andere bewerten, erklärte er lachend. Seinen Song für den Einmarsch hat er bereits gewählt, hält Titel und Genre aber noch geheim.
„Man sieht den Kampfsport mit ganz anderen Augen“
Auch sein Kollege Viktor Schmidt, der gegen Dogan Kilic antritt, spürt eine deutlich ansteigende Form und ein gewachsenes Selbstvertrauen. Sein Verständnis für den Sport hat sich grundlegend gewandelt: „Man sieht den Kampfsport mit ganz anderen Augen“, so Schmidt. Obwohl ihn eine Erkrankung vor einigen Wochen in der Vorbereitung zurückgeworfen hat, will er in den letzten Tagen noch einmal alles geben. Die Nervosität ist bei ihm bereits spürbar: „Man macht sich glaube ich zu viel Kopf“, gesteht der Boxer. Bei der Wahl seines Einlaufsongs ist er noch in der Findungsphase, verrät aber bereits: „Es wird russisch“.
Battle of Barock V am 25. April 2026
Vorverkaufsstellen:
Alte Schule Fulda, Goldene Nadel Fulda, Goldene Nadel Hünfeld, Easy Burger Lauterbach, Seize Fulda, Sporthaus im Kohlhäuser Feld Fulda, Nahkauf Petersberg, Brauns Gym Fulda, Prime Fitness Club Schlüchtern.
Ticketpreise:
Blöcke A bis C: 49 bis 59 Euro
Blöcke D bis I: 39 Euro
Online-Tickets: https://www.eventim.de/event/battle-of-barock-v-esperantohalle-21089082/?srsltid=AfmBOoqGamdVmm3L-HSiSq2QdhaMsvkDirlhWNHdZVhC-7-IimESr7GU
