Die drei Fraktionen haben sich für die anstehenden Wahlen und Benennungen auf gemeinsame Listenvorschläge verständigt. Dies betrifft die Besetzung der ehrenamtlichen Magistratssitze und die der stellvertretenden Stadtverordnetenvorsteher. Die CDU wird darüber hinaus Margarete Hartmann als Stadtverordnetenvorsteherin vorschlagen – ein Vorschlag, der von den beiden anderen Fraktionen mitgetragen wird. Das gemeinsame Ziel der drei Fraktionen ist es, zunächst die anstehenden Wahlen und Personalentscheidungen verantwortungsvoll, verlässlich und im Sinne einer stabilen Arbeitsfähigkeit der städtischen Gremien zu gestalten. Die Zusammenarbeit versteht sich dabei nicht als Koalition, vielmehr geht es um eine sachorientierte Kooperation für klar umrissene organisatorische Entscheidungen. Über politische Inhalte und Mehrheiten in der Stadtverordnetenversammlung werden die drei Fraktionen in regelmäßigen Sitzungen themenbezogen beraten und entschieden. Das Signal der beteiligten Fraktionen ist klar: Die Kräfte der politischen Mitte übernehmen Verantwortung für die Handlungsfähigkeit der Stadt und für eine verlässliche kommunale Selbstverwaltung.
