Vorstandsmitglied Ansgar Erb erläuterte die Pläne für den Standort in prominenter Lage. Während der zehn Festtage setzt die Caritas in der Domdechanei 2 auf ein Angebot, das sowohl den Durst als auch den kleinen Hunger der Gäste stillt. Die Auswahl reicht von erfrischenden alkoholfreien Getränken bis hin zu verschiedenen alkoholischen Getränken, wie beispielsweise Weinschorlen. Ergänzt wird dies durch ein feines Backsortiment, das herzhafte Leckereien wie etwa Quiche bereithält. Aufgrund aktueller baurechtlicher Einschränkungen der Immobilie orientiert sich das Konzept während des Hessentags zunächst auf den Außer-Haus-Verkauf. „Zum Hessentag wird es ein To-Go-Angebot geben“, so das Vorstandsmitglied. Die zentrale Lage im Herzen des Bistums biete die ideale Gelegenheit, Präsenz zu zeigen und Gästen eine hochwertige Verpflegung „auf die Hand“ anzubieten.
Langfristige Vision: Inklusion im Herzen der Stadt
Doch die Ideen der Caritas reichen weit über den Juni hinaus. In enger Abstimmung mit dem Bistum Fulda wird bereits an der dauerhaften Nutzung der Immobilie gearbeitet, die in Fulda unter dem Namen „Entenhäuschen“ bekannt ist. „Es besteht beidseitig der Wunsch, dass langfristig in der Immobilie etwas entsteht“, erklärte Erb. Die Gespräche befinden sich auf einem sehr guten Weg, eine Zusammenarbeit über den Hessentag hinaus gilt als nahezu sicher. Das Herzstück der langfristigen Planung ist die Schaffung von Arbeitsplätzen für Menschen mit Handicap. Auch wenn die Details des finalen Konzepts noch Raum für Entwicklung lassen, steht der Rahmen bereits fest. „Es wird kleinere gastronomische Angebote geben und es werden Waren verkauft werden“, skizzierte Erb die zukünftigen Pläne.
Dabei setzt der Verband auf einen organischen Prozess: Es soll in Ruhe erprobt werden, welche Angebote bei den Fuldaern und Touristen besonders gut ankommen. Fest steht jedoch, dass die Ausrichtung dann über ein reines To-Go-Geschäft hinausgehen soll. Zuvor stehen jedoch bauliche Maßnahmen an, um die Räume optimal für den dauerhaften Betrieb vorzubereiten. „Nach dem Hessentag müssen wir in die Immobilie investieren“, so das Vorstandsmitglied. Der Standort sei ideal: Insbesondere Busreisende, die in der Nähe des Standorts ankommen, können hier direkt angesprochen werden. So entstehe eine attraktive Anlaufstelle, die touristischen Mehrwert mit sozialem Auftrag verbinde.
