„Es war uns in den letzten sechs bis acht Wochen nicht möglich, die strukturellen und finanziellen Rahmenbedingungen sicherzustellen, um auch eine nachhaltige und erfolgreiche Etablierung in der TTBL zu gewährleisten“, heißt es.
Windsbach hatte sich zum Stichtag zwar fristgerecht für einen TTBL-Startplatz beworben, aber stets betont, zweigleisig planen und ein TTBL-Engagement genau prüfen zu wollen. Bis Ende März hatte sich der TSV dafür Zeit gesetzt. Quasi Nutznießer des Windsbacher Verzichts ist der aktuelle Tabellenletzte in der TTBL, der ASC Grünwettersbach (mit Trainer Kilian Ort), der nun auch trotz der roten Laterne für die kommende Erstliga-Saison planen kann.
„Wir sind alle traurig und enttäuscht, aber es ist, denke ich, eine weise Entscheidung. Die Gesundheit des Vereins steht über allem. Das Risiko ist einfach zu groß, und wenn man nicht komplett überzeugt ist, dann ist das nicht der Weg, den wir gehen wollen. Wir wollten nachhaltig und konkurrenzfähig in die TTBL. Das war einfach in so kurzer Zeit für uns nicht machbar. Wir dürfen die Emotionen nicht über die Vernunft stellen“, wird Manager Andreas Staudacher zitiert. „Es ist nicht unser Anspruch, nur einmal hochzugehen und dann vielleicht wieder abzusteigen und viel kaputtzumachen. Dafür haben wir uns hier in Windsbach zu viel aufgebaut mit zuletzt bis zu 300 Zuschauern und insgesamt einer großen Unterstützung in der Stadt“.
Bundesliga – 13 Vereine beantragen Lizenz – Windsbach will hoch
