Organisator Patrick Franz begrüßte die Teilnehmer und zeigte sich erfreut über die Entwicklung des Events: „Ich sehe viele Gesichter, die schon mehrfach dabei waren – aber auch viele neue. Die Community wächst, das macht einfach Spaß.“ Gleichzeitig richtete er den Blick klar auf den Kampfabend: „Ich freue mich auf morgen. Faire, spannende Kämpfe – das wird für alle ein Highlight.“
Dabei stellte Franz auch klare Regeln in den Vordergrund. Respekt und Fairness seien zentrale Bestandteile des Events: „Geht respektvoll mit eurem Gegner um. Es sind viele Familien und Kinder da – seid ein Vorbild.“ Klare Kante zeigte er zudem bei politischen Botschaften: Flaggen oder entsprechende Symbole beim Einlauf seien nicht erlaubt und würden konsequent geahndet.
Neben der Organisation stand vor allem das erste direkte Aufeinandertreffen der Kämpfer im Fokus. Ringsprecher Eleftherios Mavros führte durch das Programm und rief die Athleten einzeln nach vorne. Gewichtsklassen, Kampfpaarungen und erste „Face to Face“-Momente sorgten bereits für Spannung – auch wenn die Atmosphäre insgesamt respektvoll und ruhig blieb.
Wie schon in den vergangenen Jahren zeigte sich dabei die besondere Mischung des Events: erfahrene Kämpfer, neue Gesichter, Amateure und Profis teilen sich eine Bühne. Einige Athleten konnten am Freitag noch nicht vor Ort sein und werden erst am Samstag nachgewogen, dennoch war der Großteil der Fightcard bereits vollständig vertreten.
Auch sportlich gab es erste Einblicke: Neben Box- und K1-Duellen wurde das erstmals stattfindende Karate-Turnier offiziell vorgestellt. Mitorganisator und Kämpfer Sergej Braun nutzte die Gelegenheit, um die Bedeutung dieser Ergänzung hervorzuheben: „Karate liegt mir extrem am Herzen. Viele kennen die Sportart gar nicht richtig – deshalb wollten wir sie mit reinnehmen und zeigen, wie stark und intensiv sie ist.“ Für ihn sei das Turnier ein persönliches Highlight: „Da bin ich sehr gespannt – das wird richtig gut.“
Ein weiterer Fokus lag auf dem Turnier um den „Battle of Barock“-Gürtel. Die Halbfinalpaarungen wurden vorgestellt, die Kämpfer traten gemeinsam zum Face-off an, während der Gürtel erstmals präsentiert wurde. Schon hier wurde deutlich, welche Bedeutung dieser Wettbewerb für die Teilnehmer hat – zwei Kämpfe an einem Abend, mit dem klaren Ziel, den Titel in Fulda zu gewinnen.
Trotz aller sportlichen Rivalität blieb die Stimmung durchweg entspannt. Viele Kämpfer tauschten sich aus, Teams kamen ins Gespräch, und auch das gemeinsame Abendessen im Anschluss unterstrich den besonderen Charakter des Events. „Man kämpft morgen gegeneinander, aber heute sitzt man noch zusammen – genau das macht den Sport aus“, hatte Franz bereits im Vorfeld betont.
Mit der Pressekonferenz und den abschließenden Face-offs ist die Vorbereitung damit nahezu abgeschlossen. Die Kämpfer haben sich gesehen, die Paarungen stehen fest – jetzt richtet sich der volle Fokus auf den Samstagabend, wenn in der Esperantohalle aus Respekt und Vorbereitung echter Wettkampf wird.
