Auf dem Hochplateau des Hoherodskopfes zeigte nicht nur die Polizei Präsenz. Auch Ansprechpartner der Verkehrs- sowie Bergwacht und ein Sachverständiger der DEKRA, die zu Themen wie Verkehrssicherheit und Erste Hilfe informierten, standen den Bikern rund um alle offenen Fragen zur Verfügung. Sowohl Zweiradfahrer als auch alle anderen Besucher nutzten diese Möglichkeit, um mit den Experten ins Gespräch zu kommen.
Neben der Präventionsaktion auf dem Plateau führten die Beamten zudem rund um den Hoherodskopf stationäre und mobile Kontrollen, bei denen auch Lasermessgeräte zum Einsatz kamen, durch. Denn überhöhte Geschwindigkeiten, zu geringe Sicherheitsabstände und Überholen trotz unklarer Verkehrslage stellen weiterhin die drei Hauptursachen schwerer und mitunter tödlicher Verkehrsunfälle unter Beteiligung von Zweirädern dar. Bei den Kontrollen legten die Polizisten ihren Fokus jedoch nicht nur auf überhöhte Geschwindigkeiten sondern auch bauliche und technische Veränderungen von Fahrzeugen. Glücklicherweise hielt sich ein Großteil der Verkehrsteilnehmer an die Geschwindigkeitsbegrenzungen. Lediglich ein Pkw-Fahrer überschritt die zulässige Geschwindigkeit um 17 Stundenkilometer. Bedauerlicherweise mussten die Beamten aber auch Gurtverstöße bei fünf Fahrzeugführern feststellen und ahnden.
Insgesamt kontrollierten die Polizisten eine hohe zweistellige Anzahl an Fahrzeugen. Drei Zweiräder und ein Pkw wiesen technisch unzulässige Veränderungen auf, wodurch bei einem Fahrzeug die Betriebserlaubnis erlosch. Ein Zweiradfahrer war darüber hinaus ohne gültige Fahrerlaubnis unterwegs und musste seine Fahrt beenden.
Die osthessische Polizei zieht nach dem Aktionstags eine positive Bilanz: „Die Rückmeldungen der Kontrollierten als auch der Besucher des Hochplateaus am Hoherodskopf waren größtenteils positiv. Gerade zum Saisonstart ist es uns wichtig, den Zweiradfahrern Präventionstipps mit an die Hand zu geben und sie in einem Gespräch auf Augenhöhe gut auf die kommenden Monate auf dem Bike vorzubereiten“, bilanziert Polizeihauptkommissar Ralf Schöbel, Leiter des Regionalen Verkehrsdienstes.
