Lokales HEF 11.09.2025

Zwei A7-Fahrstreifen nach Lkw-Brand noch gesperrt – Hoher Schaden

Niederaula (pm/pf) – Flammen auf der Autobahn: Am Mittwoch gegen 11.30 Uhr befuhr ein 69-jähriger polnischer Lkw-Fahrer mit seinem mit Baustoffen beladenen polnischen Sattelzug die A7 in Richtung Süden. Im Steigungsbereich zwischen dem Kirchheimer Dreieck und dem Hattenbacher Dreieck kam es nach bisherigen Erkenntnissen zu einem technischen Defekt im Motorraum, wodurch das Gespann auf dem zweiten von fünf Fahrspuren liegen blieb. Das hierdurch im Motorraum entstandene Feuer breitete sich rasch aus, sodass nur kurze Zeit später die komplette Sattelzugmaschine sowie der vordere Teil des Sattelanhängers im Vollbrand standen (update 18.20 Uhr).

Symbolfoto: Görlich media

Der Fahrer konnte sich rechtzeitig aus dem Fahrzeug retten und blieb glücklicherweise unverletzt. Aufgrund der Löscharbeiten sowie der großflächig ausgetretenen Betriebsstoffe musste die Südfahrbahn für drei Stunden komplett gesperrt werden. Während den umfangreichen Bergungsarbeiten konnte die vierte und die fünfte Fahrspur freigegeben werden.

Durch das Feuer wurde der Straßenbelag großflächig beschädigt, woraufhin die ersten beiden Fahrstreifen bis zum Donnerstag gesperrt bleiben. Der entstandene Sachschaden wird auf über 100.000 Euro geschätzt.

Im Zuge der Sperrungen kommt es auf den umliegenden Autobahnen sowie den Umleitungsstrecken zu erheblichen Behinderungen.

Vor Ort waren die Freiwilligen Feuerwehren aus der Gemeinde Kirchheim sowie zwei Funkstreifenwagen der Polizeiautobahnstation Bad Hersfeld.