Leichtathletik 08.09.2025

Volles Haus und große Emotionen beim Mini-Marathon in Fulda

Fulda (sim) – Über 1200 Kinder liefen, jubelten und feierten am Freitagnachmittag beim Mini-Marathon in Fulda. Mit dabei: ganze Schulklassen, stolze Eltern, Großeltern – und ein Organisationsteam, das für Sicherheit, Emotionen und jede Menge strahlende Gesichter sorgte. „Es war volles Haus, eine fantastische Stimmung. Die Kinder haben ihre Familien mitgebracht, und alle haben allen zugejubelt“, freute sich Jürgen Schuck aus dem Organisationsteam, der auch die Siegerehrungen übernahm.

Foto: Christine Görlich

Pünktlich um 14 Uhr eröffneten die Grundschulen den sportlichen Nachmittag, um 15 Uhr folgten die Schüler der weiterführenden Schulen. Mit Nachmeldungen kamen ungefähr 450 Grundschüler und 780 ältere Schüler an den Start – eine beeindruckende Zahl. Besonders auffällig: die Bardoschule aus Fulda, die mit einer großen Gruppe teilnahm und am Streckenrand für ordentlich Stimmung sorgte. Die Strecke war komplett abgesperrt, hinter dem letzten Kind fuhr ein Team der Malteser, um sicherzustellen, dass niemand verloren geht. „Wir haben auf die Sicherheit aller Teilnehmer geachtet – und das hat sehr gut funktioniert“, so Schuck.

Schnellster Grundschüler war Anton Gast (Bardoschule), der die Zwei-Kilometer-Strecke in starken 6:41 Minuten absolvierte. Bei den Mädchen setzte sich Weda Unterstab (Don-Bosco-Schule) mit 6:59 Minuten an die Spitze. Auch in den älteren Jahrgängen wurde stark gelaufen: Maximilian Evert (Rabanus-Maurus-Schule) siegte über 3,8 Kilometer mit 13:18 Minuten, Ida Bug (Freiherr-vom-Stein-Schule) war schnellstes Mädchen in 14:39 Minuten.

Für alle Kinder gab es im Ziel eine Medaille sowie einen Eisgutschein – die perfekte Belohnung nach der Anstrengung. Die Jahrgangsbesten bekamen zusätzlich eine Sondermedaille, die Gesamtsieger durften sich über Pokale und Kinogutscheine freuen. Der Andrang am Ziel war entsprechend groß: „Die Kinder standen Schlange, um sich ihre Urkunden abzuholen“, berichtete Schuck mit einem Lächeln. Am Ende blieb nicht nur die sportliche Leistung in Erinnerung – sondern auch ein Nachmittag voller Begeisterung, Gemeinschaft und echter Mini-Marathon-Magie.