Die SG Johannesberg reist am Samstag zum SC Willingen, der mit nur einem Punkt am Tabellenende steht. Das Team von Trainer Meik Voll ist mit zwei Zählern allerdings kaum besser platziert, weshalb die Partie schon jetzt von großer Bedeutung ist. Voll versucht dennoch, die Ruhe zu bewahren: „Wir wollen jetzt natürlich den Bock umstoßen. Wir wissen aber auch, dass wir geduldig bleiben und das jetzt stemmen müssen. Wir müssen noch etwas konzentrierter werden und dürfen keine Mängel außerhalb suchen. Es liegt nicht am Platz oder am Schiedsrichter, es liegt an uns. Ich lasse mir jetzt aber von außen auch keinen Druck einreden. Wir wissen, wo wir stehen, wie wir die Liga angegangen sind, und unser Ziel ist der Klassenerhalt. Der entscheidet sich nicht nach sieben Spieltagen, sondern eventuell auch erst am letzten Spieltag. Vom Verein bekommen wir keinen Druck. So gehen wir das Spiel an.“
Auch beim FC Eichenzell ist die Sehnsucht nach dem ersten Dreier spürbar. Die Mannschaft von Interimstrainer Heiko Rützel hat in den letzten beiden Spielen keine Punkte geholt und steht weiter auf einem Abstiegsplatz. Am Samstag geht es zum Lichtenauer FV. „Wir treffen auf eine spielstarke Mannschaft mit guten Fußballern. Das wird ein ähnliches Spiel wie gegen Flieden, und wir wissen, dass wir nichts geschenkt bekommen. Jetzt wollen wir trotzdem den Bock umstoßen. Die Jungs müssen daran glauben – dann haben wir eine Chance“, so Rützel, der nach dem Rücktritt von Romeo Andrijasevic Anfang der Woche endlich den ersten Saisonsieg nach Eichenzell holen will.
Nicht viel besser sieht es beim SV Hofbieber aus, der am Sonntag beim TSV Wabern antritt. Jedoch konnte die Mannschaft unter der Woche den ersten Sieg gegen Johannesberg verbuchen und steht jetzt mit fünf Punkten da. Coach Sebastian Vollmar weiß dennoch, dass seine Elf als Außenseiter anreist: „Wir gehen als Außenseiter ins Spiel, und das nehmen wir an. Wir fahren dahin und schauen, was auf uns zukommt und wie wir darauf reagieren können. Wir wollen die ärgern – und das Spiel gegen Johannesberg hat Mut dazu gemacht.“
Ein etwas entspannteres, aber nicht minder wichtiges Spiel steht für die SG Eiterfeld/Leimbach an, die am Samstag bei Aufsteiger Calden/Meimbressen gastiert. Mit sieben Punkten steht die Herzberg-Elf aktuell im unteren Mittelfeld der Tabelle, ein Auswärtssieg würde etwas Luft verschaffen – vor allem mit Blick auf die enge Tabellenkonstellation im unteren Drittel.
Verbandsliga
Samstag
15 Uhr
Lichtenauer FV – Eichenzell
Kleinmalrode/Hundelshausen/Dohrenbach – Hessen Kassel II (in Kleinmalrode)
Calden/Meimbressen – Eiterfeld/Leimbach (in Calden)
Willingen – Johannesberg
15.30 Uhr
Vellmar – Bad Soden
Sonntag
15 Uhr
Dörnberg – Flieden
TSV Wabern – Hofbieber
Wolfhagen – Barockstadt Fulda-Lehnerz
