„Die erste halbe Stunde hatte Dörnberg mehr Ballbesitz, aber wir hätten in der 25. Minute durch Kevin Krieger in Führung gehen müssen“, ärgerte sich Trainer Sebastian Vollmar nach Abpfiff. „Am Ende fehlt einfach die Effektivität – ohne Tore keine Siege.“ Dabei zeigte seine Mannschaft erneut defensive Stabilität. Doch wie so oft reichte das nicht, um Zählbares mitzunehmen. In der 71. Minute nickte Diart Ejupi eine Flanke zur Dörnberger Führung ein. Nur wenig später machte der Offensivspieler mit einem Traumtor aus rund 25 Metern den Doppelschlag perfekt – 0:2. Der Anschluss durch Fabio Ruppert in der 88. Minute sorgte noch einmal kurz für Spannung, blieb aber ohne Folgen. „Es war definitiv mehr drin. Es fühlt sich halt nicht gut an“, fasste Vollmar die Gemütslage zusammen. Zudem musste Jonas Budenz zur Pause verletzungsbedingt raus – ein weiterer Rückschlag. Dennoch wollte der Coach seiner Mannschaft keinen Vorwurf machen: „Wir haben ein ordentliches Spiel gemacht. Die Mannschaft ist intakt, und wir merken, dass wir auf dem richtigen Weg sind.“ Doch fest steht auch: Sechs Punkte nach zehn Spieltagen sind deutlich zu wenig. „Da weißt du, wo der Schuh drückt“, so Vollmar weiter. Die Probleme im Angriff bleiben offensichtlich – trotz ansprechender Leistungen und mannschaftlicher Geschlossenheit.
Hofbieber: Wendt; Faber, Hosenfeld, Müller, Günther, Ochs, Haas, Ruppert, Krieger, Budenz, Bleuel (Richter, Seute, Alrafiq, Schnegelsberg)
Dörnberg: Szarka; Scheuermann, Gunkel, Hansch, Bätzing, Yilmaz, Bock, Lotzgeselle, Ejupi, Dietz, Bley (Scholz, Brehler, Wagner, )
Schiedsrichter: Tom Bartholmai (Altmorschen)
Tore: 0:1 Diart Ejupi (71.), 0:2 Diart Ejupi (84.), 1:2 Fabio Ruppert (88.)
Zuschauer: 120.
