Unter der Woche konnte der SVH mit dem Derbysieg gegen Johannesberg den ersten Saisonsieg feiern und zeigte dabei eine durchaus ansprechende Leistung – davon war in Nordhessen jedoch nicht mehr viel zu sehen: Bereits nach 18 Minuten lag Vollmars Team mit 0:4 zurück, dabei waren die Treffer der Gastgeber teilweise wirklich sehenswert. Beim dritten und vierten Waberner Tor schlug der Ball jeweils unhaltbar für Hofbiebers Keeper Dominik Wendt im Winkel ein: es schien, als wäre für die Rhöner einfach nicht mehr drin. Vier Mal schoss Wabern in den ersten 20 Minuten aufs Tor, vier Mal musste Wendt hinter sich greifen. „Sie waren einfach brutal effektiv. Aber wir waren auch zu brav in den Zweikämpfen“, konstatierte Sebastian Vollmar, wollte seinem Team aber dennoch keine Vorwürfe machen. „Wir waren auch heute wieder personell arg gebeutelt, trotzdem müssen wir uns einfach anders wehren.“ Noch vor der Pause machten die Hausherren durch einen Doppelschlag von Luca Jäger das halbe Dutzend voll – die Partie war zu diesem Zeitpunkt allerdings längst entschieden.
Positiv für den SVH: Den zweiten Durchgang konnte Vollmars Team ausgeglichen gestalten, wenngleich auch Wabern sichtlich Kräfte sparte und mindestens einen Fuß vom Gaspedal nahm. „Wir hatten auch unsere Abschlüsse, insgesamt waren wir aber nicht zielstrebig und nicht präsent genug. Wir haben zu viel zugelassen“, ärgerte sich Vollmar: „Und gegen einen Gegner mit der Qualität sieht das dann eben schon zur Halbzeit so aus, wie es aussieht.“
Wabern: Elgaz; Kuntze, Kördel, Schmeer, Jäger, Witt, Müller, Wendel, Konjarski, Herpe, Rohde
Hofbieber: Wendt; Wagner, Hosenfeld, Günther, Ochs, L. Budenz, Traber, Ruppert, Krieger, J. Budenz, Bleuel
Schiedsrichter: Daniel Losinski (Calden)
Tore: 1:0 Luca Wendel (5.), 2:0 Patrick Herpe (10.), 3:0 Patrick Herpe (15.), 4:0 Marius Rohde (18.), 5:0 Luca Jäger (38.), 6:0 Luca Jäger (40.)
Zuschauer: 250.
