Gegen eine spielstarke Lichtenauer Mannschaft stand die Null: Das freute Trainer Petr Paliatka für seinen Keeper Pino Puig und das gesamte Team. „Das war ein komplett anderes Spiel als davor“, so Paliatka, nachdem sein Team zuletzt Chancenwucher betrieb: „Heute waren wir am Ball nicht so stark, hatten viele Fehler im Aufbau drin und haben den Gegner erstmal stark gemacht. Zum Glück sind dann aber die Tore gefallen“.
David Brähler schoss den SV Steinbach nach einer guten halben Stunde – direkt nach der Trinkpause bei drückenden Temperaturen – in Führung. Bis zur Pause stand das 1:0, nach dem Seitenwechsel legte Homan Halimi nach einem schön vorgetragenen Angriff blitzschnell nach. „Das freut mich besonders, dass heute mal zwei Stürmer getroffen haben“, so Paliatka. Danach war von Lichtenau nicht mehr viel zu sehen, aber auch, weil die Hausherren das Match im Griff hatten. „Sie hatten im ganzen Spiel einen Schuss aus 25 Metern, ansonsten haben wir das gut verteidigt. Da muss ich die ganze Mannschaft loben“, freute sich Paliatka: „Obwohl wir ein paar Verletzte haben, hat das heute jeder gut gemacht, und auch jeder, der reinkam. Aus wenigen Chancen haben wir zwei Tore gemacht und sind als Mannschaft geschlossen aufgetreten“. Der Trend ist also klar erkennbar – auch wenn der SVS dafür aus dem Hessenpokal in Leusel ausscheiden musste: „Nach diesem Spiel haben wir viele Dinge angesprochen und es jetzt zweimal umgesetzt – unabhängig davon, wie das Spiel ausgegangen wäre.“
Steinbach: Pino Puig; Reichmann, Hartung, M. Wiegand, T. Wiegand, Kehl (46. Ay), Hennighausen (85. Hildenbrand), Halimi (66. Kovac), Herbig, Brähler (90.+1 Winges), Reith (78. Yanez).
Lichtenau: Bantis; Vidal Gadea, Graur, Nasr (69. Rusu), Cucu, Grosu, Petac (88. Saedi), Isilak (60. Orellana), Kugler, Koteliukh (69. Alamri), Vogelsang (69. Kotil).
Schiedsrichter: Daniel Losinski (Calden)
Tore: 1:0 David Brähler (28.), 2:0 Homan Halimi (47.)
Zuschauer: 140
