Beide Mannschaften hatten ihre vereinzelten Möglichkeiten, das Spiel war jedoch geprägt von Zweikämpfen und viel Einsatz, ohne dass sich klare Torchancen aneinanderreihten. „Wir freuen uns über den Punktgewinn, damit lässt es sich direkt besser nach Hause fahren“, sagte Hofbiebers Trainer Sebastian Vollmar dennoch zufrieden: „Das Spiel kann man mit etwas Glück gewinnen, aber auch verlieren. Das war heute eine sehr gute Mannschaftsleistung.“
Die Personalsituation beim Aufsteiger aus der Rhön war ohnehin schon angespannt, zehn Spieler fehlten, dennoch zeigte die Elf großen Kampfgeist. „Jeder ist heute an sein Limit gegangen. Aber so musst du auch spielen, wenn du etwas holen willst. Wir haben uns für einen Fight belohnt. Es ist aller Ehren wert, wie wir uns präsentiert haben. Die Null steht, das passt also auch“, lobte Vollmar.
Vellmar und Hofbieber neutralisierten sich weitgehend, nennenswerte Torgefahr entstand auf beiden Seiten nur selten, und wenn, dann eher in der Schlussphase nochmal auf beiden Seiten. Dennoch blieb es nach 90 Minuten beim gerechten 0:0, mit dem die Gäste trotz der Personalsorgen gut leben konnten.
Vellmar: Gingel, Siebert, Hesemeier (66. Sen), Aydin (66. Kara), Scherer (90. da Silva), van der Veen, Sattorov, Ma. Agyekum, Schade, Geisler, Porada.
Hofbieber: Wendt; Faber, Hosenfeld, Müller, Ochs (90.+2 Hosenfeld), L. Haas, Ruppert, Krieger, J. Budenz (86. Schneider), Schuhmann (33. Günther), Bleuel.
Schiedsrichter: Lennard Goronzy (Marburg)
Tore:
Zuschauer: 80
