Nicht einmal „glücklich“ sei der Sieg für den Gegner gewesen, musste Eiterfeld/Leimbachs Trainer Andreas Herzberg konstatieren, der ein Spiel mit verteilten Chancen und auf Augenhöhe sah: „Aber wir hatten eine Schlafeinlage, die der Gegner genutzt hat. Dann verliert man so ein Spiel, alles andere zählt nicht“. Luca Wendel köpfte einen Eckball in der Schlussphase freistehend ein und ließ Wabern jubeln, eine Schlussoffensive der Gäste kam danach nicht mehr wirklich.
„Es passte zum Spiel, dass eine Nachlässigkeit entscheidet“, haderte Herzberg, der dazu Phil Kramer schon nach wenigen Minuten runternehmen musste: Beim Mittelfeldspieler schien die alte Verletzung wieder aufgebrochen. „Eigenartig“ war das zumindest, weil Kramer beim vergangenen Spiel gar nichts gemerkt hatte und eigentlich auf dem Weg der Besserung war. Immerhin konnte der Trainer als Erkenntnis mitnehmen, dass weiter etwas für den Nachwuchs getan wird: Die jungen Spieler entwickeln sich in der Verbandsliga weiter, so machte Fynn Petrich als Kramer-Ersatz ein gutes Spiel auf der Sechs.
Angeführt von den Leitwölfen Rakkm, Kurz und Yildiz hatte die SGEL ihrerseits die besten Möglichkeiten durch Joshua Winter oder Kapitän Kurz, konnte diese aber nicht nutzen. Auf der anderen Seite vereitelte Elias Budenz die eine oder andere Szene, konnte das 0:1 dann aber auch nicht mehr verhindern.
Wabern: Elgaz; Kuntze, Kördel, Schmeer, Jäger (80. Küllmer), Witt, Klinge (86. Herdt), Müller (57. Kuntz), Wendel, Herpe, Rohde (64. Konjarski).
Eiterfeld/L.: Budenz; Preis, Kurz, Stumpf, Behr, Rakk, Winter, Kramer (5. Petrich), Yildiz, Mertens (87. R. Köller), L. Köller (77. Hildebrand).
Schiedsrichter: Sören Rolfs (Cölbe)
Tor: 1:0 Luca Wendel (82.)
Zuschauer: 150
