Das Liemecke-Stadion in Wolfhagen hatte schon andere Zeiten erlebt, diesmal zumindest bewertete Fliedens Trainer Christian Kreß die Platzverhältnisse als „katastrophal“. Entsprechend waren spielerische Akzente auf beiden Seiten kaum möglich, und es entwickelte sich ein zweikampfbetontes Spiel mit wenigen Szenen in den Strafräumen. „Nichts fürs Auge“, sagte Kreß, dessen Team unter der Woche im Pokal ein paar Kräfte schonen konnte.
Weder der Hessenliga-Absteiger, der weiterhin ohne Niederlage ist, noch die Buchonia, die zum zweiten Mal in dieser Saison die Punkte teilte, steckten aber zurück, was die Intensität angeht, und schenkten sich nichts. „Es gab viele kleine Nickligkeiten“, so Kreß. Auch ein Einwirken von außen war schwer möglich.
Pascal Manß in der ersten Hälfte und Merlin Sippel in der zweiten hatten einzig nennenswerte Abschlüsse auf Fliedener Seite, dazu gab es gleich zu Beginn eine strittige Szene, wo die Buchonia keinen Elfer bekam. Doch auch Wolfhagen hatte seine ein, zwei Aktionen, die dann aber Maximilian Fritz im Gäste-Tor vereiteln konnte. So blieb auch Kreß nur das Fazit, von einem „gerechten 0:0“ zu sprechen – mit einem Punkt, „den wir aber gerne mitnehmen“.
Wolfhagen: Christof; Salzmann, Garwardt, Korte, M. Bandowski, Degenhardt, T. Bandowski, Suntrup (60. M. Deiß), Brinkmann, Herting, Michels (M. Deiß, Mayor).
Flieden: Fritz; Chahibi, Hilgenberg, Zeller, J. Müller (79. Hauf), Sippel (86. Aydogan), Manß, Kullmann, Friedrich, Larbig (46. Jasching, 90. Schöppner), Alles.
Schiedsrichter: Makram Nakad (Remsfeld)
Tore: -
Zuschauer: 250
