Lokales FD 05.09.2025

Spätere Eröffnung der Milseburghütte – Bohrungen dauern länger

Hofbieber (as) – Aufwendiger als erwartet gestalten sich derzeit die Bohrungsarbeiten von den Danzwiesen hin zur Milseburghütte. Wie Hofbiebers Bürgermeister Markus Röder berichtet, komme es bei der Aufweitung durch das vulkanische Gestein vermehrt zu Verzögerungen, wodurch auch die Eröffnung der Hütte sich zeitlich verschiebe. Röder gibt sich dennoch optimistisch, dass die Einweihung bis zum Jahresende erfolgen könne.

Markus Röder vor der im Bau befindlichen Milseburghütte. Foto: Andreas Schellenberg

Im Juni war ein erster wichtiger Erfolg gefeiert worden, als eine Spezialfirma einen 15 Zentimeter breiten Tunnel durch mehrere hundert Meter Gestein bis hoch zur Milseburghütte gefräst hatte. Durch diesen Kanal sollen nach der Fertigstellung Strom- und Wasserleitungen geführt werden sowie einige Leerrohre. Wie Röder angibt, lasse sich das Phonolit als vulkanisches Gestein aber nicht so leicht durchbohren: „Das wird noch einige Zeit brauchen.“ Er erläutert, dass bei der schrittweisen Erweiterung des Tunnels auf 25 Zentimeter sowie final auf 35 Zentimeter viel mehr überschüssiges Material anfalle als bei der ersten Bohrung. Hinzu kämen ebenfalls Unterbrechungen, etwa durch Komplikationen am Gerät. Der Bürgermeister schätzt, dass bis mindestens Anfang Oktober die Arbeiten fortgesetzt werden müssen: „Wir müssen es abwarten.“

Positive Nachrichten kann Röder dagegen von dem Bau an der eigentlichen Hütte vermelden. So sei die komplette Holzverkleidung im Innenbereich in den vergangenen Wochen erfolgt: „Der Aufbau des Möbiliars ist sehr weit fortgeschritten.“ Zwar gebe es „noch einiges zu tun“, durch die Verzögerungen am Tunnel könnten die Handwerker aber nun den „Druck vom Kessel“ nehmen und sich etwas entspannter an die Fertigstellung machen. „Wir versuchen noch in diesem Jahr die Hütte einzuweihen“, so der Bürgermeister abschließend. Dann können die Gäste endlich wieder in der schönen Atmosphäre der Milseburghütte einkehren.