Eine große Revision werde in der Ulsterwelle in Hilders grundsätzlich einmal im Jahr durchgeführt, erklärt Günkel. Dabei werden in allen Bereichen Wartungs- und Reinigungsarbeiten vorgenommen, führt er aus: „Weiterhin werden mögliche Schäden, die im laufenden Betrieb nicht vollständig behoben werden können, erledigt.“ In diesem Jahr seien das beispielsweise defekte Fliesen, die ausgetauscht werden, und eine Wasserrinne, die saniert wird. Zu den größeren Maßnahmen gehöre außerdem die Überprüfung des Dachs. Der Bürgermeister macht deutlich, dass die Statik durch den entdeckten Schaden weiterhin gegeben sei: „Auch sind keine anderen Gefährdungen für Besucherinnen und Besucher oder dem eingesetzten Personal durch den Schaden aktuell gegeben oder in nächster Zeit zu erwarten. Der Betrieb des Bades wird derzeit in keiner Weise beeinträchtigt.“
Aktuell sei die Schadensermittlung noch ganz am Anfang, erläutert Günkel: „Es gilt nun erstmal den Schaden vollständig zu erfassen und die Ursachen abzuklären.“ Im Rahmen eines Gutachtertermins werde das Dach zur Begutachtung kurzfristig und partiell geöffnet und wieder geschlossen. Hier solle das Schadbild genau festgestellt werden, um die weitere Vorgehensweise zur Schadensbehebung zu besprechen: „Dieser Termin ist für den Revisionsmonat geplant.“ Dabei solle ebenfalls die Kostenverantwortlichkeit ermittelt werden. Das Hallenbad war erst 2024 umfassend saniert worden. Die Kosten lagen insgesamt bei rund 3,5 Millionen Euro.
