Lokales FD 18.09.2025

Rotkreuz-Familie zu Gast in Fulda – Poseck dankt DRK-Ehrenamt

Fulda (pm/as) – In Fulda steht am kommenden Wochenende das Ehrenamt im Fokus. Der 63. Bundeswettbewerb der Bereitschaften ist der nationale Leistungswettbewerb des Deutschen Roten Kreuzes (DRK). Mehr als 400 Retter aus ganz Deutschland werden erwartet.

Von links: Heinz-Peter Salentin, Rotkreuzbeauftragter; Christoph Schwab, Vorstandsvorsitzender des DRK Kreisverband Fulda e.V.; Prof. Dr. Roman Poseck, Hessischer Innenminister für Sicherzeit und Heimatschutz; Cedric Schulz, DRK Notfallsanitäter; Christian Erwin, DRK Kreisbereitschaftsleiter. Fotos: DRK Fulda

Von links: Christoph Schwab, Vorstandsvorsitzender des DRK Kreisverband Fulda e.V. mit Prof. Dr. Roman Poseck, Hessischer Innenminister für Sicherzeit und Heimatschutz.

Martin Bullermann, DRK Bundesbereitschaftsleiter.

Hessens Innenminister Prof. Dr. Roman Poseck betont: „Das DRK leistet hervorragende Arbeit und ich bin sicher, dass man bei dem Wettbewerb einen Eindruck von der Leistungsfähigkeit des Roten Kreuzes bekommt.“ Das DRK Fulda hat dem Innenminister drei Fragen gestellt.

1. Hessen ist Gastgeber des DRK-Bundeswettbewerbs der Bereitschaften 2025. Was bedeutet Ihnen das als Schirmherr?

Poseck: „Es ist eine große Freude für Hessen, dieses Jahr den DRK-Bundeswettbewerb der Bereitschaften auszurichten. Als Schirmherr ist es mir eine besondere Ehre, die haupt- und ehrenamtlichen Kräfte des DRK aus ganz Deutschland in Fulda zu begrüßen. Das DRK steht für Menschlichkeit, Solidarität und Hilfe – Werte, die für unsere Gesellschaft unverzichtbar sind. Als Schirmherr ist es mir wichtig, dass die Arbeit des DRK sichtbar wird und Anerkennung erhält. Das hat sie verdient und auch, dass sich noch mehr Menschen für sie begeistern lassen.“

2. Das Deutsche Rote Kreuz und die Ehrenamtlichen, die sich 24/7 für die Gesellschaft engagieren, sind der Garant für einen gut funktionierenden Katastrophenschutz. Warum ist die Arbeit der

Helfer, gerade in Zeiten multipler Krisen, wichtiger denn je?

Poseck: „Die Herausforderungen der heutigen Zeit sind vielfältig und komplex – sei es der Klimawandel, Naturkatastrophen, Pandemien oder humanitäre Krisen. Gerade deshalb ist die Arbeit der Ehrenamtlichen unverzichtbar. Sie sind schnell vor Ort und helfen professionell, wenn es darauf ankommt – rund um die Uhr, oft unter schwierigen Bedingungen, aber immer beherzt und mutig. Ihr Engagement stärkt nicht nur die Sicherheit und Resilienz unserer Gesellschaft, sondern schafft auch Vertrauen und Solidarität. Ohne sie wäre ein effektiver Katastrophenschutz schlichtweg undenkbar. Sie legen damit einen Grundstein für eine Gesellschaft, in der wir füreinander einstehen und in der wir gut miteinander leben.“

3. Fulda verwandelt sich am kommenden Wochenende zur „Rotkreuz-Hauptstadt“. Welchen Eindruck haben Sie vom DRK Fulda, dem Kreisverband vor Ort?

Poseck: „Der DRK Kreisverband Fulda beeindruckt mich seit langem durch sein großes Engagement, seine Professionalität und seine enge Verwurzelung in der Region. Er gehört überdies zu den größten und leistungsstärksten DRK-Kreisverbänden in Hessen. Die über 650 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer vor Ort, davon 245 im Katastrophenschutz aktiv, zeigen tagtäglich, wie gelebte Solidarität aussieht – ob bei Sanitätsdiensten, Katastrophenschutz oder sozialen Projekten. Damit bilden Sie das Rückgrat des Kreisverbandes und tragen im Besonderen dazu bei, die vielfältigen Aufgaben erfolgreich zu bewältigen. Dass Fulda nun zur ‚Rotkreuz-Hauptstadt‘ wird, ist eine wertvolle Anerkennung ihrer hervorragenden Arbeit und eine tolle Gelegenheit, das Ehrenamt in all seiner Vielfalt zu präsentieren. Fulda setzt damit ein starkes Zeichen für Zusammenarbeit, Verantwortung und für Vorsorge.“

Für Martin Bullermann, den Bundesbereitschaftsleiter des DRK, ist der „hochkarätige Leistungswettbewerb“ in Fulda ein Zeichen für die Vielfalt der Hilfsorganisation: „Unsere Ehrenamtlichen, die sich unermüdlich und mit hohem Engagement für die Gesellschaft einsetzen, stehen am Wochenende im Scheinwerferlicht.“ Und Christoph Schwab, Vorstandsvorsitzender des gastgebenden Kreisverbands DRK Fulda, schließt an: „Zum Start des Bundeswettbewerbs der Bereitschaften schauen viele nach Fulda. Hier ist ein starker und leistungsfähiger Kreisverband, der jederzeit bereit ist, gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen. Dabei ist unser Ehrenamt eine zentrale Säule.“