Volleyball 12.09.2025

Rotenburg und Hünfeld wollen Erfolge bestätigen - SGJ greift wieder an

Osthessen (pf) – Es wartet der Start in die neue Volleyball-Saison auf die Teams der Region: Die TG Rotenburg konnte letztlich nicht in die Regionalliga aufsteigen, obwohl sie das Abenteuer wohl gerne angenommen hätte. Umso mehr bereitete sich das Team nun darauf vor, in der Frauen-Oberliga wieder eine gute Rolle zu spielen. Die Frauen der SG Johannesberg waren hingegen aus der Oberliga in die Landesliga abgestiegen und greifen nun dort wieder an. Die Männer des Hünfelder SV sind weiterhin in der Landesliga Nord unterwegs.

„Wir ziehen alle an einem Strang“ – die TG Rotenburg ist bereit für die neue Oberliga-Saison. Foto: Tobias Arhelger

Die Hünfelder Männer wurden im Vorjahr Landesliga-Vizemeister und wollen nun wieder oben mitmischen. Foto: Verein

Frauen-Oberliga

Es war ein Hin und Her nach dem Ende der regulären Saison: Die Frauen der TG Rotenburg qualifizierten sich als Vizemeister für die sogenannten vorsorglichen Aufstiegsspiele zur Regionalliga. Diese gewannen die TGR in Hin- und Rückspiel gegen Mainz-Gonsenheim II, danach musste abgewartet werden. Nun ist Rotenburg doch wieder in der hessischen Oberliga gelandet: „Wir hatten es ja sportlich geschafft, aber es ist kein Platz in der Regionalliga freigeworden“, erklärt Heide Aust, die die Mannschaft gemeinsam mit Trainerin Elli Rauch betreut. Alle Regionalligisten hatten den Anspruch auf einen Platz wahrgenommen, dazu wurde die Regionalliga, in die Rotenburg reingekommen wäre, „von oben“ mit Absteigern aufgefüllt. „Es ist jetzt eben so, wir sind wieder in der Oberliga“, nimmt es Aust sportlich.

Der Erfolg aus der Vorsaison soll aber nicht sofort heißen, dass die TGR nun Favorit auf den Titel ist: „Wir gehen da nicht rein und sagen, dass es die Platzierung der letzten Saison werden muss“, sagt Aust: „Wir sind damit auch schon in der vergangenen Runde gut gefahren, dass das nächste Spiel samstags immer unser wichtigstes ist. Das wollen wir gewinnen, und dann kommt das nächste. Was am Ende rauskommt, werden wir sehen“, so die erfahrene Spielerin. Die Mannschaft sei aber gut vorbereitet, arbeitete in der Vorbereitung an Ausdauer, Sprungkraft und anderen körperlichen Attributen. „In den letzten vier Wochen haben wir dann noch spieltaktische Dinge dazu genommen“, sagt Aust. Mit Stephanie Franke hat die TGR noch einen Neuzugang von der SG Johannesberg bekommen, die damit weiter in der Oberliga spielt: Die Libera und „Stellerin“ sei erfahren und habe Spielverständnis: „Sie ist eine gute Verstärkung“. Los geht es für die TGR-Frauen am Samstag um 19 Uhr mit einem Heimspiel gegen die TG Bad Soden II. Gegen den Gegner absolvierte Rotenburg vor wenigen Wochen schon ein Vorbereitungsturnier und gewann 2:1 nach Sätzen – in der Liga wird bis drei Gewinnsätze gespielt. „Wir hatten dort nicht alle dabei und haben viel gewechselt, aber das hatte ganz gut funktioniert“, ist Aust optimistisch, dass es auch zum Saisonauftakt mit einem Sieg klappt.

 

Männer-Landesliga Nord

Die Männer des Hünfelder SV hatten sich nach dem Abstieg aus der Oberliga in 2024 stabilisiert und erreichten in der Landesliga Nord vergangene Saison die Vizemeisterschaft. Damit hatte sich der HSV für das vorsorgliche Aufstiegsspiel qualifiziert, das gegen den Zweiten der Süd-Staffel, TSV Auerbach, im April mit 3:0 gewonnen wurde. Doch in der Oberliga wurde kein Platz frei, und so finden sich die HSV-Männer in der Landesliga Nord wieder: Die Saison startet für das Team um Coach Uli Bönsch am Sonntag um 13 Uhr mit dem Auswärtsspiel beim VfL Marburg. In der Folgewoche wartet nochmal ein Auswärtsspiel, ehe am 28. September der erste Heimspieltag in der Haunestadt steigt.

Dazu sind in der Landesliga noch zwei Teams aus dem MKK mit dabei: Der TV Salmünster und die SG Main-Kinzig-Volleys aus Hasselroth.

 

Frauen-Landesliga Nord

Die SG Johannesberg ist aus der Oberliga abgestiegen und startet in der neuen Saison in der Landesliga Nord. Dort hat das Team aus dem Fuldaer Westen aber einiges vor: „Wir wollen auf jeden Fall oben mitspielen“, sag SGJ-Abteilungsleiter Achim Aland. Kleine Veränderungen habe es in der Mannschaft gegeben, die eine oder andere stehe wegen Schwangerschaft auch erstmal nicht zur Verfügung. „Wir beabsichtigen da, Nachwuchsspielerinnen mit hochzuziehen. Das sollte auch problemlos gehen, da die zweite Mannschaft mittlerweile in der Bezirksoberliga spielt“, so der Abteilungsleiter. Der Unterbau wolle in der BOL ebenfalls oben mitspielen.

Die Gegner für die erste Mannschaft in der Landesliga sind der SGJ weitgehend unbekannt, mit dm USC Gießen II und dem TV Waldgirmes III mischen auch Reservemannschaften mit. Den Auftakt bestreitet die SG Johannesberg, die weiterhin von Aleksandar Dimovski trainiert wird, am Sonntag um 12 Uhr beim Gießener SV.

Dazu haben die Johannesberger noch eine dritte Mannschaft in der Kreisliga und ein viertes Team in der Kreisklasse gemeldet, gibt Aland an. Die in den vergangenen Jahren erfolgreichen Mädchenmannschaften der SGJ spielen überwiegend in den Nachwuchs-Landesligen des Verbandes.

 

Männer-Bezirksoberliga

Ebenfalls beginnt am Wochenende die Saison 2025/26 in der Bezirksoberliga Nord der Männer: Die Fuldaer Turnerschaft mischt mit und gastiert zum Start am Samstag um 14 Uhr beim SV Balhorn. FT Fulda ist der einzige Vertreter aus dem Landkreis, dazu kommt noch der TSV Kirchheim aus Hersfeld-Rotenburg, der parallel mit einem Heimspiel gegen Jahn Kassel II loslegt.

 

Frauen-Bezirksoberliga

Die Frauen-Bezirksoberliga Nord startet am Wochenende ebenfalls in die neue Saison: Der TSV Hilders will an eine starke Vorsaison anknüpfen und bestreitet den Auftakt am Samstag (15.15 Uhr) bei ACT Kassel II. Die SG Johannesberg II reist ebenfalls in die Hegelsberghalle und trifft auf ACT Kassel I.