Im Vereinshaus Fulda-Münsterfeld hatten sich einige Gäste versammelt, um dem interessanten Vortrag von Seidenberg zu lauschen. Dieser berichtete, welche Ziele die Sowjets mit ihrer Berlin-Blockade verfolgten und wie die Westalliierten, USA, Großbritannien und Frankreich, daraufhin eine Luftbrücke mit Transportflugzeugen organisierten. Zuvor hatte Seidenberg seinen persönlichen Bezug zum Thema erklärt: „Ich bin 1960 in Berlin geboren, meine Eltern und Großeltern waren während der Luftbrücke in Berlin.“ Auch in seiner Jugend in den 60er Jahren sei diese Leistung immer noch ein Thema gewesen. Seiner Begeisterung für das Fliegen kam der Redner später bei der Lufthansa nach, für die er 29 Jahre als Pilot arbeitete. Seidenberg bedankte sich beim Präsidenten des DAFKS Kontakt Fulda, Winfried Jäger, für die freundliche Begrüßung und den Besuch im Blackhorse Museum am Nachmittag: „Wir haben es im Detail begutachtet.“
