Lokales FD 12.09.2025

Rettung durch die Luftbrücke – Experte zu Gast beim DAFKS

Fulda (as) – 2,1 Millionen Tonnen Fracht, diese beeindruckende Menge an Steinkohle, Lebensmitteln und anderen Gütern wurden von Juni 1948 bis September 1949 mit Flugzeugen von Frankfurt nach Berlin transportiert. Über die Leistungen der Luftbrücke durch die Westalliierten berichtete Michael Seidenberg am Donnerstag in Fulda. Eingeladen vom DAFKS Kontakt Fulda erzählte er im Blackhorse Museum über die Hintergründe der historischen Aktion.

Michael Seidenberg (links) hielt einen Vortrag über die Luftbrücke nach Berlin. Foto: Andreas Schellenberg

Im Vereinshaus Fulda-Münsterfeld hatten sich einige Gäste versammelt, um dem interessanten Vortrag von Seidenberg zu lauschen. Dieser berichtete, welche Ziele die Sowjets mit ihrer Berlin-Blockade verfolgten und wie die Westalliierten, USA, Großbritannien und Frankreich, daraufhin eine Luftbrücke mit Transportflugzeugen organisierten. Zuvor hatte Seidenberg seinen persönlichen Bezug zum Thema erklärt: „Ich bin 1960 in Berlin geboren, meine Eltern und Großeltern waren während der Luftbrücke in Berlin.“ Auch in seiner Jugend in den 60er Jahren sei diese Leistung immer noch ein Thema gewesen. Seiner Begeisterung für das Fliegen kam der Redner später bei der Lufthansa nach, für die er 29 Jahre als Pilot arbeitete. Seidenberg bedankte sich beim Präsidenten des DAFKS Kontakt Fulda, Winfried Jäger, für die freundliche Begrüßung und den Besuch im Blackhorse Museum am Nachmittag: „Wir haben es im Detail begutachtet.“

Vortrag zur Luftbrücke nach Berlin. Fotos: Andreas Schellenberg