24 Stunden am Tag, sieben Tage in der Woche, 52 Wochen im Jahr: Einsatzkräfte stehen rund um die Uhr zu Verfügung, um für die Sicherheit der Bevölkerung zu sorgen. Von einer großen Mehrheit erfahren Feuerwehr, Rettungsdienst, Polizei und Co. dafür die gebotene Anerkennung – allerdings längst nicht von allen: Beleidigungen, Anfeindungen und sogar gewaltsame Übergriffe nehmen zu und werden ein immer größeres Problem. Mit der neuen Kampagne will die Stadt Hünfeld dem entgegenwirken, wie Bürgermeister Benjamin Tschesnok erklärte: „Denn in jeder Uniform steckt nicht zuletzt auch ein Mensch, ein Nachbar. Und kein Anonymer. Deswegen haben wir den Anspruch, diese Thematik nochmal verstärkt in den Vordergrund zu stellen. Wir wollen zeigen, dass die Rettungskräfte für jeden da sind, aber auch mit entsprechendem Respekt behandelt werden wollen.“
Die erste Idee für eine solche Kampagne sei bereits im Jahr 2023 aufgekommen, im Zuge des damaligen Hünfelder Blaulichttages, wie Tschesnok berichtete: „Da haben wir dann im Nachgang natürlich auch nochmal gesprochen und den Tag entsprechend ausgewertet. Irgendwann kam dann Rettungsdienstleister Steffen Diegmüller mit dieser Initiative auf uns zu.“ Schließlich sei die Kampagne die perfekte Ergänzung zum Blaulichttag, der in der Haunestadt auch im kommenden Jahr wieder stattfinden werde, so Tschesnok. Für die Umsetzung der Kampagne „Respekt für unsere Sicherheit“ haben sich zahlreiche haupt- und ehrenamtliche Hünfelder Einsatzkräfte freiwillig gemeldet und Motiv gestanden, um auf die Problematik aufmerksam zu machen. Für die Umsetzung der Fotos der Akteure zeigte sich der Hünfelder Fotoclub verantwortlich: So wurden gemeinsam zahlreiche Rollup- und Bauzaunbanner erstellt, die demnächst an den Örtlichkeiten von Feuerwehr, Polizei, Rettungsdienst etc. aufgestellt werden und auch auf deren Veranstaltungen zum Einsatz kommen sollen. „Dazu haben wir auch Videos gedreht, die sich mit der Thematik beschäftigen und die auf der Homepage der Stadt Hünfeld zu sehen sind“, führte Benjamin Tschesnok weiter aus. Diese sollen dann auch auf den Social-Media-Kanälen der Einsatzkräfte geteilt werden. „Aktuell gibt es bereits zwei Videos, zwei weitere werden noch hinzukommen“, so der Hünfelder Bürgermeister: „Die Einsatzkräfte berichten von ihren Erlebnissen und regen damit zum Nachdenken an: ‚Haben die Rettungskräfte einen solchen Umgang wirklich verdient?‘ Wenn sie den Menschen doch nur helfen wollen? Das ist der Grund für die Kampagne.“ Abschließend bedankte sich Tschesnok bei allen Beteiligten und hob die gesamte Hünfelder Blaulichtfamilie hervor: „Das ist bei uns definitiv etwas Besonders und zeigt die enge Verbindung, die Hünfeld mit seiner einzigartigen Blaulichtfamilie hat.“
Über einen QR-Code, der zur Webseite www.huenfeld.de/respekt leitet, finden Interessierte alle Kampagnenmotive, die Videoclips und weitere Infos zur Kampagne „Respekt für unsere Sicherheit" und der teilnehmenden Einsatzabteilungen.
