Vorgestellt worden waren die neuen Linien und neuen Taktungen bei einer Sitzung des Ausschusses für Digitalisierung, Wirtschaft und Verkehr Mitte Juni. Der avisierte Startpunkt für das Projekt, mit dem der ÖPNV in Fulda weiter verbessert werden soll, war der 20. September, unter der Voraussetzung, dass es der RhönEnergie als beauftragten Unternehmen bis dahin gelingt, auch das zusätzlich benötigte Fahrpersonal zu finden „Da sich sehr bald abzeichnete, dass sich dieses Unterfangen angesichts des Fachkräftemangels in diesem Bereich sehr schwierig gestalten würde, wurden alle Planungen zur Bewerbung des neuen Liniennetzes und Taktmodells zunächst einmal gestoppt“, teilt Johannes Heller, Pressesprecher der Stadt Fulda, mit: „Grundsätzlich hält die Stadt Fulda an den Planungen für die vierte Umsetzungsstufe des Nahverkehrsplans fest.“
Wie Heller weiter erläutert, würden die von der Stadt Fulda geplanten Änderungen im Liniennetz „Taktfoll“ eine Ausweitung der Fahrleistung von rund 196.000 Kilometern pro Jahr bedeuten. Diese Mehrung bedeute einen Personalaufbau von zehn Busfahrern. „Ein derartiger Personalaufbau ist in kurzer Zeit nicht zu realisieren, da keine Busfahrer am Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen und die Ausbildungszeit zur Erlangung des Busführerscheins neun bis zwölf Monate beträgt“, führt Heller weiter aus.
Busfahren in Fulda wird einfacher – 15-Minuten-Takt und neue Linien
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