„Mit Erweiterung stellen wir sicher, dass Flieden auch in den nächsten Jahrzehnten eine gepflegte und zeitgemäße vielseitige Friedhofskultur hat“, sagte Fliedens Bürgermeister Christopher Gärtner. Auf eine Fläche von 6500 Quadratmetern sollen verschiedene Grabarten, wie beispielsweise Urnen-, Tief- oder Reihengräber entstehen. Zudem wird in Flieden erstmals die Möglichkeit einer Baumbestattung geschaffen. Dafür werden auf der neuen Fläche 40 Bäume gepflanzt. „Damit schaffen wir moderne und vielfältige Formen der letzten Ruhestätte“, beschrieb Gärtner und fügte an: „Die Baumpflanz-Challenge haben wir damit auch erfüllt“.
Ebenfalls neugestaltet werden die „lang gewünschten“ Wegeführungen. So haben die Hauptwege eine Wassergebundenen Decke die mit Rasenwegen ergänzt wird. „Es ist vonnöten, für eine gute Entwässerung zu sorgen“, so der Bürgermeister. Bei der Planung wurde auch an die Angehörigen gedacht. So werden oberhalb des Friedhofs neue Parkmöglichkeiten geschaffen. „Die Maßnahmen verfolgen das Ziel, einen würdevollen Ort der Erinnerung zu schaffen, der Ruhe und Trost spendet, aber auch Raum für Natur und Begegnung bietet“, erklärte Gärtner. Für den Rathauschef sei ein Friedhof nicht nur ein Ort der Vergangenheit, sondern auch ein Ort der Gegenwart und Zukunft. „Wir wollen den Friedhof nicht nur räumlich, sondern auch in der Gestaltung weiterentwickeln“. Für die Planung ist das Landschaftsarchitekturbüro Heil + Kehl aus Fulda zuständig. Das Garten- und Landschaftsbau Christian Schelleis aus Haunetal übernimmt die Arbeiten.
Ebenfalls vor Ort waren Sascha Rumpeltes (Gemeinde Flieden, Bauamt), Carina Scheich, Tobias Scheich (beide FDK), Dirk Leitschuh (SPD), Horst Vormwald (Gemeindevorstand, Erster Beigeordneter), Tatjana Heil (Heil +Kehl), Christian Schelleis vom ausführenden Bauunternehmen Markus Gerhardt (CDU, Ortsvorsteher).
