Lokales FD 19.09.2025

Neuer Wohnraum in Haimbach-Ost – CDU Fulda besucht Baugebiet

Fulda (as) – Die Nachfrage an bezahlbarem Wohnraum in Fulda wächst stetig an. Aus diesem Grund hatte die CDU am Donnerstag zu einer Begehung des Baugebietes „Haimbach-Ost“ eingeladen. Zusammen mit Stadtbaurat Daniel Schreiner und weiteren Investoren informierten sich die Stadtverordneten und weitere Gäste in der Reihe „CDU vor Ort“ über die Pläne zum Ausbau des neuen Quartiers, in dem auch sozialer Wohnungsbau entstehen soll.

Daniel Schreiner präsentiert den Entwurf für das fertige Wohngebiet Haimbach-Ost. Foto: Andreas Schellenberg

Die konkreten Gespräche für die Entwicklung der Grundstücke am östlichen Rand von Haimbach hätten bereits im Jahr 2016 begonnen, erklärte Schreiner. Ziel der Stadt sei es, eine möglichst volle Siedlungsauslastung mit allen beteiligten Investoren zu erreichen: „Es ist unser größter Wert, dass weitergebaut wird.“ Er berichtete zudem von verkehrstechnischen Anpassungen wie der Schaffung eines Kreisverkehrs am Eingang des neuen Quartiers, um den Verkehrsfluss besser zu regulieren: „Wenn der Großteil besiedelt wurde.“ Die Stadt, die selbst 16 Doppelhaushälften vor Ort vermarkte, habe zudem Pläne ausgearbeitet, um bei Bedarf eine zusätzliche Kindertagesstätte im Neubau-Gebiet zu schaffen. Schreiner bezeichnete den Lückenschluss zwischen Haimbach und dem Münsterfeld als einen „tollen Beitrag zur städtischen Entwicklung Fuldas“.

Weitere Einblicke aus Investorensicht gab Armin Alt, Haupteigentümer der AR-Immo GmbH & Co. KG. Das Unternehmen habe eine Fläche von 10.000 Quadratmetern erworben und wolle bis 2030 eine Reihe an neuen Wohnungen schaffen. Wichtig sei ihm hierbei, auch Wohnmöglichkeiten für finanziell schwächer aufgestellte Menschen zu bieten: „Es besteht ein hoher Bedarf.“ Torsten Leinweber, Vorstandsmitglied der Raiffeisenbank im Fuldaer Land eG, berichtete von einer deutlich veränderten Situation im Immobilien-Markt: „Die Baukosten sind explodiert.“ Der Raiffeisenbank sei es dennoch ein Anliegen, Menschen den Wunsch nach den „eigenen vier Wänden“ zu ermöglichen: „Es ist wichtig, junge Familien zu unterstützen.“ Leinweber beschrieb die erworbene Fläche von 3000 Quadratmetern als das künftige „Tor zu Haimbach-Ost“, in dem es auch eine Nahversorgung für die Menschen geben soll, etwa durch ein Café vor Ort.

Michael Ruppel, Vorsitzender des Arbeitskreises Bauwesen, Klimaschutz und Stadtplanung, freute sich, eine Reihe an Gästen bei der Begehung zu begrüßen: „Wir wollen uns nicht nur am grünen Tisch informieren, sondern gehen raus und schauen es uns an.“ Wohnraum in Fulda als wachsender Stadt zu finden, sei eine Herausforderung. Umso mehr lobte Ruppel die bisherigen Bestrebungen der verschiedenen Investoren vor Ort.

„CDU vor Ort“ in Haimbach. Fotos: Andreas Schellenberg