Die Fußgängerbrücke über die Fulda wurde im Vorfeld der ersten Landesgartenschau im Jahre 1993 errichtet, berichtet Johannes Heller, Pressesprecher der Stadt Fulda, und ergänzt: „Der als Holzkonstruktion ausgeführte Überbau hat nach einer Standzeit von mehr als 30 Jahren das Ende seiner Nutzungszeit erreicht und wird komplett nun erneuert.“ Lediglich die Brückenpfeiler, eine Stahl- und Betonkonstruktion, sollen für den neuen Überbau weiter genutzt werden. Hier seien lediglich Instandsetzungsarbeiten an der Oberflächenbeschichtung vorgenommen worden, so Heller. Er gibt an: „Der neue Überbau besteht durchgängig aus Stahl und wird die Lebensdauer der Vorgängerkonstruktion deutlich überdauern.“ Begonnen haben die Arbeiten im August. Wie der Pressesprecher mitteilt, sollen die Arbeiten nach Möglichkeit bis zum Jahresende 2025 abgeschlossen werden: „Je nach Witterungsverlauf können jedoch auch Verzögerungen eintreten.“
Mit der geplanten Fertigstellung kann die Brücke auch von den Besucherinnen und Besuchern des Hessentages als „weitere attraktive Fuldaquerung in der Nähe zu den Veranstaltungsorten“ genutzt werden, erläutert Heller. Im Zuge des Abrisses des Überbaus sei die Fußwegeverbindung über die Brücke derzeit unterbrochen: „Für Fußgänger besteht die Möglichkeit, die Brücke der B254 oder die Fußgängerbrücken im weiteren Verlauf der Aue zu nutzen. Radfahrer können die nördlich gelegene neue Radwegebrücke uneingeschränkt nutzen.“ Die Bau- und Planungskosten betragen nach aktuellem Stand circa 1,3 Millionen Euro, fügt der Pressesprecher an.
