Auch die Einsteigergruppe Molzbach 5 zeigte ihr Können und erreichte unter der Leitung von Emma Franke und Lisa Noodt einen beachtlichen vierten Rang. Die Schrittgruppe „Molzbach Krokodil“, trainiert von Vivien Bug und Minou Wehner, überzeugte ebenfalls und belegte Rang fünf. Hinzu kamen zahlreiche Einzel- und Doppelstarts, die bei der zweiten Station des Voltigiercups Rhön-Vogelsberg wichtige Punkte für das große Finale am 3. Oktober in Molzbach sammelten.
Am darauffolgenden Wochenende reiste das Team nach Idstein, wo das letzte Sichtungsturnier für den Fünf-Ländervergleichswettkampf Ende September in Langenfeld stattfand. Der Fünf-Ländervergleichswettkampf ist ein überregionaler Wettbewerb, bei dem die zwei besten Voltigiermannschaften und Einzelvoltigierer jeder Kategorie aus den Landesverbänden Hessen, Rheinland, Saarland, Rheinland-Pfalz und Westfalen gegeneinander antreten. In Idstein sorgte die Mannschaft Molzbach 2 mit Pferd Cristenee an der Longe von Kristina Baier für Freude. Nach einem starken fünften Platz erhielten die Voltigiererinnen die erhoffte Startfreigabe für den Vergleich. Auch Melanie Kibler stellte ihr Können unter Beweis. Mit Platz zwei bei den M-Einzelvoltigierern sicherte sie sich ebenfalls ihr Ticket für Langenfeld. Komplettiert wird die Molzbacher Truppe, die die hessischen Farben vertreten, durch Mannschaft 4, die im Wettbewerb der A-Gruppen an den Start gehen darf. Mit Victoria Baier an der Longe von Elias erturnten die Mädchen in Idstein Rang zwei in der Pflicht und überzeugten zudem mit konstanter Leistung über die Saison hinweg. Die Mannschaft Molzbach 3 steht bei den L-Gruppen als Ersatzmannschaft in den Startlöchern.
In Molzbach wird nach diesen Erfolgen deutlich, dass das gemeinsame Training, die vielen Stunden in der Halle und der unermüdliche Einsatz aller Beteiligten Früchte tragen. In diesem Jahr haben die Molzbacher zu jedem überregionalen Turnier mit mindestens einer Mannschaft, einem Doppel oder einer Einzelvoltigiererin eine Startfreigabe vom Hessischen Pferdesportverband erhalten. Ein bisher einmaliger Erfolg in der Vereinsgeschichte. Statt bloßer Ergebnisse zählt für die Voltigierer aber vor allem das Miteinander. Mit jedem Training und jedem Start wächst das Team noch enger zusammen, und die Freude über die Nominierungen für die großen Wettbewerbe ist allen spürbar ins Gesicht geschrieben.
