Lokales FD 02.09.2025

Mit zwei Schlägen: Amtsbockbieranstich beim Gaalbernfest – Fotos

Hünfeld (jah) – Zum Abschluss des Hünfelder Gaalbernfestes wurde am Montagabend wieder der traditionelle Amtsbockbieranstich auf dem Rathausplatz vollzogen. Bürgermeister Benjamin Tschesnok übernahm die Aufgabe, das Fass des Hochstiftlichen Brauhauses Fulda anzuschlagen – und meisterte dies mit nur zwei kräftigen Schlägen. Begleitet von den Klängen der Dammersbacher Blaskapelle zog die Festgesellschaft anschließend in den Stiftsbezirk, wo bis in die Nacht hinein ausgelassen gefeiert wird.

Hünfelds Bürgermeister Benjamin Tschesnok benötigte für den Fassanstich lediglich zwei Schläge. Foto: Janosch Hensel

Hünfelds Bürgermeister Benjamin Tschesnok benötigte für den Fassanstich lediglich zwei Schläge. Foto: Janosch Hensel

Bevor das erste Bier ausgeschenkt wurde, erzählte Stadträtin Martina Sauerbier in humorvollem Plattdeutsch die Geschichte des Hünfelder Amtsbocks und erläuterte, warum diesem sogar ein eigenes Denkmal gewidmet ist. Mit vor Ort war auch der Parlamentarische Staatssekretär Michael Brand (CDU). Bürgermeister Tschesnok bedankte sich im Anschluss bei den Sponsoren, insbesondere aber auch bei den Standbetreibern: „Ihr seid von früh bis spät in die Nacht hier und sorgt dafür, dass wir gemeinsam feiern können. Ohne euch wäre ein solches Fest nicht möglich.“ Ein besonderes Dankeschön sprach Tschesnok auch dem Vorsitzenden des Hünfelder Männergesangvereins, Bernhard Zentgraf, aus und überreichte ihm den Ehrenbrief des Landes Hessen für seine langjährige, ehrenamtliche Tätigkeit.

Bei sommerlicher Atmosphäre genoss das Publikum im Stiftsbezirk anschließend nicht nur die Musik, sondern auch ein vielfältiges kulinarisches Angebot: von Gegrilltem über Pasta bis hin zu Wein und Cocktails. Für den musikalischen Ausklang des viertägigen Festes sorgten im Stiftsbezirk die „Lichtbergkrainer“ aus Eiterfeld.“

Amtsbockbieranstich zum Abschluss des Gaalbernfestes. Fotos: Janosch Hensel